Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 256)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3486266-3486291--5440-3491811- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
205 triaotli waren nur als Einleitung zu dem eigentlichen Kommentare gedacht1), in der kabbalafreundlichen Folgezeit ist jedoch dieser Teil als das Hauptwerk betrachtet und der andere, exegetische Teil ausgeschaltet worden2 *). Benutzt werden die פרפראות Jakob b. Aschers schon von David Abuderahims) und En Salomo Astruc aus Barcelona4). 2. Pentateuchkommentar5), eklektisch, zumeist nur Auszug aus Mose b. Nachmans Kommentar, mit Übergehung aller philosophischen und kabbalistischen Bestandteile desselben 6 *). Die Quellen Jakob b. Aschers י) sind im übrigen zumeist Raschi, lbn Esra, Josef Kimcbi, Samuel b. Meir und ein Pentateuchkommentar seines Vaters 8). Es ist dies wohl das erste Werk Jakobs, vielleicht zum Teil noch bei Lebzeiten des Vaters verfasst*). Der Brüll, Jahrbücher V, 82—S benutzt schon Isak Aboab I. in seinem מנורת המאור die Gematriaoth Jakob b. Aschers. Vielleicht stammen jedoch die Parallelen aus der gemeinsamen älteren Quelle. ף Siehe Jakob b. Aschers Vorrede zum Pentateuchkommentar. Vgl• oben S. 170. *) Siehe A. Geiger, Wissenschaftliche Zeitschrift IV, 398. Diese פרפראות, bekannt unter dem Namen בעל הטורים עה*ת, sind sehr oft gedruckt. Eine Menge von Druckausgaben stellt Steinschneider, Catalog Bodleiana p. 1191—2 zusammen. 8) Siehe dessen Vorrede zu seinem אבודרהם. 4) מדרשי התורה ed. Eppenstein, Berlin 1899 (Mekize Nirdamim), Einleitung S. XI. 5) Dieser war lange Zeit unbekannt. Schon Asulai vermutete die Existenz desselben auf Grund von Jakob b. Aschers Vorrede zum בעל הטורים עה״ת (siehe 86 •ק 1 שם הגדולים), bis er eine Handschrift davon in Mantua fand. Siehe Michael, אור החיים P* 491. 6) A. Geiger a. a. 0. S. 400; Perles in der MS. 1858 (VH) S. 96. T) In der Ausgabe Hannover 1838 p. 91b sind die im Pentateuch* kommentar zitierten Autoritäten aufgeführt. Ergänzungen und Berichtigungen dazu gibt Geiger a. a. 0. 399 f. 8) Siehe Geiger a. a. 0. S. 400; Michael, אור החיים P• 263? Zunz, ZG. 102; vgl. ZfhB. I, 7. 9) Aus dem gar zu bescheidenen Tone, mit dem Jakob b. Ascher in seiner Vorrede zum Pentateuchkommentare von sich spricht, zumal Nachmani gegenüber, dessen Meinung er später (in seinen Turim) schon mit einem stereotypen ואינו נראה abweist, (z. B. Tur או״ן־ץ Kr. 553, 554), geht hervor, dass der Kommentar Jakobs Erstlingswerk ist. Ebenso wird der Pentateuchkommentar in der Grabschrift Jakob b. Aschers, אבני זכךץן P• D־ Kr. 7 an erster Stelle genannt. Gegen Ende des Werkes heisst es in unseren Druck-