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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 202

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 202)
Language
German
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151 lebte zu seiner Zeit einer von Ascher b. Jechiels Söhnen1) nnd mehrere Richter, darunter seine Kollegen R. Nathan2) und R. Je di d ja3). Ascher unterhielt mit seinem Onkel und Schwager Jehuda einen regen Briefwechsel4). Er hatte in seiner Gemeinde viele talmudkundige Mitglieder5) und es gab öfter Meinungsverschiedenheiten in der Gemeinde, sodass Jehuda b. Ascher manchmal Schiedsrichter zwischen Ascher und seinen Gegnern sein musste 6). Als Richter war Ascher b. Salomo sehr gewissenhaft und pflichteifrig. Nach seinem Amtsantritte erkundigte er sich bei seinem Lehrer Jehuda, ob er verpflichtet sei, auch die vor seiner Amtsübernahme verübten Vergehen zu bestrafen7). Jehuda kannte diese seine Gewissenhaftigkeit und schrieb daher in einem Gutachten über zweifelhafte Urkunden an ihn, er solle die Entscheidung den anderen Richtern der Stadt überlassen8). Nach seinem Amtssitze sandte Don Meir ibn Schoschan9) den Wortlaut einer seiner richterlichen Entscheidungen10). Ascher war in den Schriften seines Grossvaters und in dem Werke seines Onkels Jakob b. Ascher11) gut bewandert, besass viele Gutachten Ascher b. Jechiels und wusste in den Responsen nächst seinen Kindern und seinem Bruder Elieser, die sämtlich in Toledo wohnten, am nächsten stand. ף Vgl. Ascher EGA. Nr. 134 (über קנס של הכאה) unt Jehuda EGA. Nr. 36. 2) Jehuda EGA. Nr. 21. •י) Daselbst Nr. 18 und Nr. 42. 4) Siehe Cassels Einleitung zu Jehudas EGA. ö) Jehuda EGA. Nr. 49; dazu die Verbesserung Cassels das. f. 58b (zu f. 7 b Zeile 19). 6) Daselbst Nr. 21, 23 und 46. 7) Daselbst Nr. 47. 8) Daselbst Nr. 46: ואם לבך נוקפך לדון בשטרות האלה תמשוך יק־ מלרון כי יש דיינים אחרים! 9) Zunz, ZG. 437; Jahrbuch XII, 290, wo Meir b. Josef nach Letterbode IV, 160 der Familie Schoschan angehört, während Meir b. Abraham, in מנחת קנאות Brief 101 nicht ibn Schoschan, sondern Abulaiia heisst wonach Jahrbuch a. a. 0. zu berichtigen ist. 10) Jehuda EGA. Nr. 17. ״) In seinen Anfragen an Jehuda zitiert er häufig die טורים ®Mt den Worten י כתב דודי z* R״ Jehuda EGA. Nr. 4, 15, 27, 48 u. ö.

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