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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 203

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 203)
Language
German
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1m des Grossvaters besser Bescheid als sein Onkel und Lehrer Jehuda1). Die Handschrift von Jakob und Jehuda b. Ascher konnte er gut unterscheiden2 *). Jehuda behandelte seinen Neffen wie sein eigenes Kind, bedachte ihn noch kurz vor seinem Tode mit einer kleinen Erbschaft und machte ihn zum Mitverwalter des von ihm errichteten Familienlegates (1349) 8). Ascher überlebte Jehuda4) und legte nach dessen Tode eine kleine Sammlung von dessen Rechtsgut■ achten an, in der jedoch fast ausschliesslich die an ihn gerichteten Bescheide enthalten sind5). Über seine Familienverhältnisse wissen wir sonst gar nichts. Nur vermutungsweise lässt sich annehmen6), dass er einen Sohn hatte: Jehuda b. Ascher II.7) in Burgos8). Dieser war ״ein 0 Siehe Jehuda RGA. Nr. 2 und Nr. 21 und Cassels Index f. 60 a s. v. Ascher b. Jechiel. 2) Vgl. daselbst f. 14 a, wo er von einem Gutachten Jakob b. Aschers sagt: גם אני מצאתי בה הגהות מכתיבת מרי הר' יהודה ן״ל. 8) Jehudas Testament S. 377. 4) Siehe Jehuda RGA. Nr. 53 (f. 8 b) und f. 14 a. ö) Daselbst Nr. 1—81. Vgl. die Einleitung Cassels zu Jehudas RGA. — Zu der von Ascher b. Salomo angelegten Sammlung gehört auch Jehuda b. Aschers Anfrage an seinen Vater in Elieser Aschkenasi’s יטע□ זקנים Frankfurt a. M. 1854, p. 64b—66a, wo es in der Überschrift heisst: לבד זה מצאתי מדברי אדוני מ ו" ה הר׳ יהודה בן אשר ז״ל בעגין גלגול הנפש ותשובת אדוני אבי זקני הראש ז״ל אליו. 6) Die Vermutung stellt Cassel in seinem Index zu Jehudas RGA. f. 60b oben und Steinschneider, Catal. Bodleiana p. 1291, auf. 7) Michael אור החיים Nr. 966; Zunz, zg. 423. Weiss,דור דור ודורשיו V4, 143, 161. Die Verwirrung, welche Abraham Zacuto durch seine widerspruchsvollen Angaben über Jehuda b. Ascher anrichtete, wird von Asulai 1 שם הגדולים s. v«, Luzzatto אבני זכרון P* 9—19 Anm. 8 und Michael a. a. 0. klargestellt. Vgl. Aron Fulds Bemerkung zu Asulai ed. Benjacob p. 83 a und Grätz VIII, 65 Anm. 2. — An einer Stelle gibt Zacuto dem Vater des Jehuda den Titel י השר Joch lässt er denselben weiter (ed. Amsterdam f. 101) weg. — Wenn Zunz in einem Briefe an Kaufmann (herausgeg. von Brann im Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur V, 172) schreibt: ״Der (mit Israel Alnaqua) mitverbrannte (!) Jehuda b. Ascher braucht gar nicht von רבעו אשף abzustammen״, dann vergass er an die Angaben sämtlicher Chronisten, besonders Zacuto’s, der Jehuda ausdrücklich נינו של הרא״ש nennt. Es handelt sich in diesem Briefe wahrscheinlich um Jakob Gavisons Bericht in cod. Montefiore (früher cod. Zunz) Nr. 190. Hirschfeld, Descript. Catal. p. 51 halt Jehuda fälschlich für einen Sohn Ascher b. Jechiels. 8) Zacuto יוחסין ed• Fiiipowski p. 225: ואז היה בבורג ו ש חכם גדול.. .. Vgi Grätz vin, 65.

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