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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 165

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 165)
Language
German
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IRI
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zeichnet ist. — Ihre Gründe hiergegen wurden nicht zagelassen. 17. Tamus. Jacob Israel soll für Assistenz bei den Bauten für die Gemeinde M. 1. 8 S. erhalten. Einem aus der Verbannung von Oran (desterro de Oräo) kommenden Verwandten des H. H. Soportas gewährt man 8 Rt. an Unterstützung. Wegen eines im Besitze einer Goia gefundenen Talets, welches als gestohlen angemeldet worden, soll der Herr H. H. eine Unter- Buchung anstellen und der Schuldige strenge ^bestraft werden. Moseh Sarfatim erhält wegen seiner beleidigenden Worte gegenüber den Herren H. H. einen Verweis. Solange er ihnen nicht Genugtuung gegeben hat, soll ihm nicht gestattet sein, Kadis zu sagen, denn dieser war die Veranlassung des Vorgefallenen. Ishac Namias klagt, dass er wegen der Hausschillinge (placas de casa) belästigt werde. Aräo Senior 8011 versuchen, dies mit dem Loper (Läufer, Boten) zu ordnen. 24. Tamus. Die Tudescos sind zu verwarnen, dass, wenn sie das Schriftstuck nicht binnen drei Tagen herausgeben, unsere Vereinbarungen mit ihnen aufgehoben werden. Zwecks Klarstellung für uns beauftragt man Samuel Abas, die Schriftstücke der Tudescos mit unseren, in portugiesischer Sprache abgefassten, zu vergleichen. Man hat in Erfahrung gebracht, dass Moseh Sacuto hier eingetroffen ist. Ihm wird angekündigt, er müsse morgen, im Laufe des Tages, wieder abreisen, da sonst sofort der Niduy über ihn verhängt wird. Er möge nicht wagen, wieder herzukommen• Es soll die Verteilung des Vermächtnisses der Judica del Prado unter hiesige Bedürftige stattfinden. Da der Verwalter des Legats zur Zeit Präsident ist, erbittet er sich die Mitwirkung des früheren Präsidenten Salamäo Guriel. Die Witwe des Moseh de Tovar bittet um Unterstützung für sich und ihre beiden verwaisten Kinder. Da sie erst kürzlich

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