Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 154)
- Language
- German
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1Ö3 geben worden ist.1) Für die Tudescos soll Jacob Fidanqne eine Sammlung bei Privaten veranstalten, um so der verächtlichen Hausbettelei zu steuern. 17. s. M. Salomo a Cohen erklärt, er sei alt und wolle seinen Kindern / keine Prozesse hinterlassen. Man möge die Schiedsrichter Ahraham Naar und Ishac Senior zur Abgabe ihres Spruches zwingen. An Stelle des Teixeira solle Dr. Pimentei eintreten; indes bleibt die Angelegenheit noch unerledigt. — In der Sache des verstorbenen Zacaria a Coen meint derselbe Teixeira, man solle sich bemühen, zwischen den Herren Selomo a Coen und Salamäo Curiel eine Verständigung herbeizuführen, damit die allgemeinen und die hesonderen Legate zur Ausführung gelangen können. T. wird angewiesen, von neuem an die Erben zu schreiben. Samuel Abas tritt namens der Herren Hahamim als Vermittler (terceiro) auf und erklärt, es habe denselben femgelegen, sich dem Vorstande gegenüber in Sachen der Tudescos und des Rabbinats eine Überschreitung ihrer Befugnisse zu erlauben. Man wundert sich, dass jene Herren sich hierzu eines Vermittlers bedienen, da es sich doch um eine zwischen ihnen und dem Vorstände zu erörternde Sache handelt. Sie mögen sich daher direkt an diesen wenden, zumal sie sich verpflichtet haben, Herrn Salamäo Curiel eine Antwort zu erteilen. Die Angelegenheit erheische eingehende Besprechung. Andre Fernandes Pais hat bei dem Niedergericht ein Dekret gegen die Waise Sara Franca alias Mendes erwirkt auch ein weiteres Dekret, welches dem Silvio Delmonte einen Eid über die Höhe der zur Zeit des Arrestes in seinen Händen befindlichen Geldsumme zu&chiebt. Gegen beide Dekrete ist Berufung an den Senat erfolgt, dessen Entscheid noch aussteht. Bei dieser Ungewissbeit und wegen der beträchtlichen Kosten, die sich noch erhöhen würden, wenn die Berufung an das Kaiserliche Kammergerieht zu Speier (Espira) gelangt, nimmt sich der Vorstand dieser Sache an, worauf durch Vermittlung des H. H. Mose Israel ein Vergleich zustande kommt, welchem Dr. Jeosua da Fonseca, als Vormund der genannten Waise, zustimmt. 1y Siehe S. 72.