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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 153

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 153)
Language
German
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IRI
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1Ö2 sehenen Abmachungen mit den Tudescos. Aus ihrem Bericht geht nicht deutlich hervor, dass wir dieselben zwingen (apertar) könnten. Der Vorstand ist über diese Darlegung sehr erstaunt, denn die mit ihnen getroffenen Vereinbarungen gingen dahin, dass uns Machtbefugnisse über diese 26 Familien zustehen sollen. Solches besagen nämlich die in unseren Händen befindlichen, von den Herren H. H. (8uas merces) Unterzeichneten Ausfertigungen in portugiesischer Sprache, sodass mithin jene 26 Familien unter unserer Botmässigkeit stehen, was jene aber bestreiten. Die Herren Aräo Senior und Salamäo Curiel sollen die Vorsteher jener 26 Familien zu sich entbieten und ihnen Vorhalten, dass, wie wir erfahren haben, sieh ihre Leute um das Amt als beeidigte Makler bewerben, was nicht nur einen Eingriff in unsere Rechte, sondern auch einen Verstoss gegen unsere Vereinbarungen darstellt, denen ' zufolge sie nichts unternehmen dürfen, was uns zum Nachteil gereicht. Wir würden sowohl nach mosaischem Recht (judaicamente) wie auch nach den Landesgesetzen alles aufbieten, um sie an ihrem Vorhaben zu hindern. (Referat.) 6. s. M. Die Herren H. H. werden beauftragt, dem Isac Naar Pardo die in ihren Händen befindlichen silbernen Geräte aus dem Nachlasse des Dr. Baruch Namias, im Beisein des Schatzmeisters, gegen Quittung auszuhändigen, während die übrigen, dem Jacob Pardo zukommenden bis auf Weiteres bei dem Schatzmeister verbleiben sollen. Der letztgenannte beschwert sich zwar gegen diese An- Ordnung, wird aber angewiesen, sich noch zu gedulden. 14. s. M. Purim. Die Sammelbecken ergeben M. 35, 9 S., welchem Betrag aus der Gemeindekasse M. 15_hinzugefügt werden. Dem Moseh Jesurun, der vor einiger Zeit um eine Unterstützung nachgesucht hat, sollen 10 Rt. unter der ausdrücklichen Erklärung gezahlt werden, dass ihm hiermit kein dauernder Rechtsanspruch (foro), sondern nur eine vorübergehende Hülfe (ajuda bolante) zugestanden wird, ishac Mendes und Belmonte erhalten zu Purim je einen Dakaten; letzterer, weil ihm die BriefbesteJlung noch nicht über-

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