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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 139

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 139)
Language
German
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IRI
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m Josef Fidanque trägt vor, man habe ihm sein Haus ״zum Kamel“ (do Camelo) am Drecual nicht übertragen. Um Unannehm- He&fceiten zu vermeiden, bittet er, man wolle den Dr. Baruch Nahnms veranlassen, die M. 1000.— bereit zu halten, sobald David de Jsk&c Nahmias de Grasto sie von ihm verlangt. Die Sacke wird an den Herrn H. H. verwiesen. 24. s. M. Sipora Pinta, Tochter des Asser Luria, bittet, man möge ihr weiter das Tamid ihres Vaters bewilligen. Ihr wird erwidert, man sei bemüht, die Ausgaben einzuschränken, wolle diese aber nicht vermehren. Mit Rücksicht auf ihre Bedürftigkeit werde man ihr ein Tamid von M. 2.— und, falls sie von hier fortzieht, 4 Rt. bewilligen. Jshac Senior und die Herren Deputierten berichten über eine Unterredung mit dem Syndikus Harmesin betreff unserer Synagogen- Angelegenheit. Man habe ihm unsere Supplik in dieser Sache gezeigt, die er für gut befand. Er habe in freundlicher Weise geantwortet, er würde, wenn die Gemeinde von seinen Diensten Gebrauch machen wolle, sich mit Liebe der Sache annehmen, worauf ihm Senior für den Fall des Erfolges ein Honorar von 100 Reichstalem versprach. Von einer Mitteilung an den Lizentiaten Mohr riet der Syndikus ab; denn, abgesehen davon, dass derselbe noch nicht 52 (Jahre?) erreicht habe, würde er sich nicht in eine die Geistlichkeit (ministerio) angehende Sache mischen. Man beschliesst also, die Angelegenheit zu betreiben und ״möge Gott unserer Hände Werk gelingen lassen“. David Abendana soll sich über ein von ihm mit Jacob de Simioa Machoro abgeschlossenes Diamantgeschäft äussern. Er erkürt, er habe, als M. ihm die Diamanten verkaufte, nicht gewusst, das* sie dem Jacob Rafael Senior gehörten, und belegt dies mit triftigen Gründen; auch wird solches durch Aräo Senior bestätigt. Dem Jacob Masafia wird vorgehalten, dass er, wie man in Erfahrung gebracht, Münzenhandel treibt, was für die Ruhe unserer Gemeinde von ernstlichen Folgen sein könnte. Er wird unter Bedrohnng mit der Berachä ermahnt, dieses Geschäft aufzugeben,

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