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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1920-01-01 · XIII. (1920) · page 132

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XIII. (1920)
Date
1920-01-01
Page
– (sequence 132)
Language
German
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81 drücklich, er werde, solange er die Augen offen habe, nicht in diese. Heirat willigen. In der Sache Guedes werden verschiedene Rechnungen vorgelegt, u. a. eine Spesennota von Jogem (Jochem) Romp, von Cunha in Lustadt (Glückstadt), wobei dem Fonseea ein Eid zugeschoben wird, den zu leisten sich dieser bereit erklärt. Wegen einiger Tudescos aus Prag, welche als Übeltäter und Schurken (malfeitores e velhacos) bezeichnet werden, haben die hiesigen deutschen Juden ein Gesuch an den Senat gerichtet. Sie halten es nun für richtig, dass auch wir ein gleiches tun. Der Vorstand meint, vorläufig gehe uns die Sache nichts an, er werde den weiteren Verlauf abwarten. 30. Tisry. Wie der Herr H. H. berichtet, haben die von ihm angestellten Nachforschungen die Berechtigung der über einige junge Leute geführten Klage ergeben. Die Ausschreitungen derselben gehen so weit, dass einer von ihnen, dessen Mutter zur Zeit verreist ist, sich nicht entblödet hat, Personen von schlechtem Lebenswandel in seinem Hause zu empfangen. Jene jungen Leute werden daher in nachdrücklichster Weise ermahnt, sich zu bessern. Sie sollen sich nur keiner Täuschung hingeben, denn der Vorstand werde, falls seine Ermahnungen nicht fruchten, von den ihm zu Gebote stehenden Mitteln Gebrauch machen, d. h. das von dem Hohen Senate ihm zugestandene Recht in Anwendung bringen, unliebsame Elemente aus dem hiesigen Gebiete auszuweisen. Es sind dies keine leeren Drohungen, sondern die Herren Deputierten werden den Herren Bürgermeistern von unserer Absicht Mitteilung machen, wie auch Herr Ishack Senior gelegentlich seines Besuches bei Herrn Bürgermeister Jaar diesen verständigen wird. Der Herr H. H. wild in seiner am Sabbat zu haltenden Predigt au! diesen Gegenstand hinweisen. Tisry 5430. Am Sabbat wurde von der Tebä eine Mahnung verlesen, deren ungefährer Wortlaut der folgende ist: Dem Vorstande sind verschiedentlich Klagen über leichtfertigen Lebenswandel, schlechte Sitten und unlautere Geschäfte zu Ohren gekommen, durch welche Jahrb. J. L, G. Xffi.

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