Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XIII. (1920)
- Date
- 1920-01-01
- Page
- – (sequence 86)
- Language
- German
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35 [שדי מכורה לך וכל מה שבתוכה] מק מחרוב [המורכב] פלוני ומוץ ״ מסק [השקמה] פלוני *Mein Feld wie auch alles, was sieh darauf befindet, mit Ausnahme dieses gepfropften Johannisbrotbaunies oder mit Ausnahme dieses behauenen Maut beerfeigenbaume8, sei dir verkauft44, so kann der Grund hierzu nicht gewesen sein, um die Wege zu diesen Gegenständen zu sichern, weil der Schreiber eines Dokumentes in den diesbezüglichen Gesetzen gewöhnlich genau Bescheid weiss. Der Verkäufer muss vielmehr wahrscheinlich nur darum diese Klausel in die Urkunde haben verzeichnen lassen, weil er befürchtete, der Käufer werde auch auf diese Teile des Feldes Anspruch erheben und zwar mit der Begründung, dass der Kaufpreis über den Wert des Feldes hinausgehe and die Höhe des Betrages auch diese Gegenstände in den Kauf einschliessen lässt, er habe daher nur in der Annahme den Kaufpreis erlegt, dass auch diese Teile in seinen Besitz übergehen. Vor dieser Ein- Spruchserhebung hat sich nun der Verkäufer durch die Aufnahme dieser Formel geschützt, und somit bezieht sich diese Klausel nicht wie die vorige auf die Wege zu den darin genannten Sachen, sondem sie regelt das Eigentumsrecht an dem Gegenstände selbst 1). Dieselbe Bestimmung gilt und derselbe Grund ist anzunehmen, wenn der Verkäufer folgende Formel in die Urkunde schrieb: woraus man schliessen kann, dass die Wege zu den anderen, dem Verkäufer bleibenden Teilen des Feldes nicht in den Besitz des Käufers übergehen, denn sonst wären sie in diesem Paragraphen aufgezählt, so auch R. Salomo b. Adereth in Maggid Mischne ib. ף B. b. 70 fc, teilweise nach der Erklärung des R. Gerschom und des שיטה מקובצת z• st. Hingegen meint R. Samuel b. Melr, dass diese Formel darum in die Urkunde geschrieben wurde, damit dem Verkäufer der Weg zu diesen Bäumen bleibe. Diese Erklärung acceptiert auch R. Moses Isserles in Cboschen Mischpat 216, 4 תל׳ה. lm Gegensätze hierzu stebt die Meinung des Maimonides und R. Salomo b. Adereth in Maggid Mischne zu Maimonides a. a. 0. Ferner könnte man gegen die Erklärung des R. Samuel b. Melr noch anführen, warum der Verkäufer sich den Weg nur zu diesen Bäumen und nicht auch zu den anderen ihm gehörenden Bäumen sichert, oder man müsste annehmen, dass hier die Rede nicht vom Weg, sondern vom Baume selbst ist und zwar von demjenigen, welcher gewöhnlich mit dem Felde zusammen ▼erkauft ist, nämlich י חרוב שאינו מורכב jedoch ist auch diese Annahme unmöglich, weil im zweiten Teüe des Satzes ausdrücklich סרן erwähnt ward und somit an בתולת השקמה ®lcht gedacht werden kann.