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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1918-01-01 · XII. (1918) · page 242

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XII. (1918)
Date
1918-01-01
Page
– (sequence 242)
Language
German
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239 Jechiel. Eljakim wohnte im Jahre 1152 in Mainz, wo er seinen Schwiegervater um Auskunft in einer halaehischen Frage anging1). Er soll angesehen und bei seinem Landesherrn sehr beliebt gewesen sein 2). Dieser befreite ihn daher von allen Stenern, doch zahlte R. Eljakim dieselben freiwillig, weil er sich nicht von der Gemeinde ausschliessen wollte;3). Von seinem Sohne Uri [b. Eljakim] 4) erfahren wir nichts Näheres, dagegen haben wir von seinem Enkel Jechiel einige Nachrichten. Nathans (פסקי חולין IH• 4, 11, 45. — RGA. 20 16 and 84 *). Alle anderen Stellen, wo bei Ascher זקיני הראב״ן vorkommt, sind dem Werke des Elieser b. Joel ha-Levi entlehnt (Gross, MS. 1885 S. 312 Anm. 1). Dass זקעד nicht wörtlich zu nehmen sei, bemerkt schon Conforte, קורא הדורות (®d. Cassel) {. 23 b. Mit Berücksichtigung der Chronologie kommt nnr Eljakim, nicht sein Sohn Uri als Schwiegersohn Elieser b. Nathans in Betracht. Vgl. Cassels Anm. in קורא החרות t• 23 b; Gross a. a. O. S. 311f. — Dr. Ennen, Geschichte der Stadt Cöln, I. S. 419 (mitgeteilt bei Brisch, Geschichte der Jaden in Cöln I. S. 49) nennt einen Eljakim b. Jehuda, der am diese Zeit in Köln ein Haas erwirbt. ראב״ן (ג No* 26. Da der Fall an einem Sabbath vor Elieser b. Nathan gebracht wurde, muss Eljakim in seines Schwiegervaters Wohnand Amtssitze Mainz gelebt haben. 2) Schechter, :345 .8 1885 בית תלמוד <יי צוואת ר' יהודה בן הרא״ש איש היהבמשפחתינו והר׳יאליקים שמו. והיה בבית השר שלו. וכל אשר היה לו היה בידו . . .. Dieselbe Erzählung findet sich, ohne den Namen Eljakim, im ״kleinen“ ס' החסידים (Warschau 1866) f. 13 and stammt daselbst von einem Kopisten, der אב״ ק zeichnet und 1473/4 schreibt (vgl. Wertheimer, 43 •1 לשון חסידים Anm. 46). ף MeTr aus Rothenburg rga. Prag No. 930: ורבינו אליקים מחמת שהיה קרוב למלכות פוטרו המלך בכל שעה, [והוא] היה מחלק עם הקהל. vgi. Michael אוה״ח N0. 459. — Über einen Eljakim ha־Parnes siehe Kohn, Mardochai b. Hillel, Breslau 1878 (aus MS. 1878) S. 113 and 137; Zanz, Ltg. S. 288; Benjamin of Tudela ed. Ascher, London und Berlin 1840, II. S. 41.. 4) Stern-Hoeniger, Das Judenschreinsbuch der Laarenzpfarre za Köln (Quellen zur Gesch. d. Juden in Deutschland I, Berlin 1888) S. 247 (vgl. auch S. XXVI) will Uri mit dem Märtyrer Uri ha-Levi, dem Bruder von Elieser b. Joel ha-Levi, identifizieren und so die Verwandtschaft Aschers mit Elieser b. Nathan herstellen. Weshalb verleugnen dann Uri’s Nachkommen ihr Levitentum? — Über Uri vgl. Zunz, Zur Gesch. imd Lit. S. 421 und MS. 1885 S. 311. Gleichnamige sind a) Uri b. Eljakim, seine Frau Jehudit and deren Sohn Elasar, ראבי״ה No. 391 (vgl. Zunz' a. a. 0. und MS. a. a. 0.). b) Uri b. Eljakim Vivus, der um die Mitte des 12. Jahrhunderts in Köln ein Haas erwirbt. Brisch, Gesch. der Juden in Cöln I. S. 49.

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