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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1918-01-01 · XII. (1918) · page 241

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XII. (1918)
Date
1918-01-01
Page
– (sequence 241)
Language
German
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238 irreführende Schilderungen in der jüdischen Literaturgeschichte aufzu weisen. Letzterer Umstand besonders gab mir Veranlassung, das Leben dieser hochragenden Persönlichkeit und ihr Wirken einer eingehenden Würdigung zu unterziehen. I. Vorfahren, Eltern und Geschwister R. Aschers. Ascher b. Jechiel stammte aus einer weitverzweigten1), angeseltenen Gelehrtenfamilie, die von altersher Thora in Israel verbreitet hat2) und sich durch echte Gottesfurcht und Gaubenstreue auszeichnete. Aus ihrer Mitte heischte fast jede Judenverfolgung blutige Opfer, sodass man diese Familie als ״heilig“ bezeichnetes). Falls unsere Quelle auf Wahrheit beruht, können wir den Stamm״ bäum von R. Aschers Familie ziemlich weit zurückverfolgen. R. Elieser, der Sohn von R. Gerschom ״der Leuchte des Exils“, soll seine Tochter an den Gelehrten R. Nathan verheiratet haben4). Dieser Ehe entsprossen zwei Söhne, von denen der bedeutendere — vielleicht nach seinem Grossvater mütterlicherseits — Elieser [b. Nathan] 5) hiess, der als Verfasser geschätzter halachischer Werke in der jüdischen Literatur unter dem Namen ״Raben״ bekannt ist. Einer seiner Schwiegersöhne, der zwar im Verhältnis zu einem Joel ha־Levi oder Samuel b. Natronai eine unbedeutende Stellung einnahm, dessen Nachkommen jedoch am längsten im Sinne und Geiste ihrer grossen Ahnen fortwirkten, war Eljakim b. Je hu da6), der Urgrossvater von Ascher b. 1) s. Sehechter 1885 בית תלמוד צוואת ל יהודה בן הרא״ש s. 374 Zeile 17 von unten. ף d*8. s. 373: ... ולהחזיק במעשה אבותינו אשר קבלה בידינו אשר מכמה דורות אשר לפנינו היו בעלי תורה ואנשי מעשה ויראי אלקים ומהם יצאה תורה לישראל. *) Zacuto,יוחסין Abschnitt iv: וכל זאת המשפחה נקראו קדושים כי בכל השמדות קדשו את השם .... 4) ססר היחס aus c°d• de Rossi 764, abgedruckt in Ozar Tob 1877 S. 45—46. Siehe jedoch die Bedenken von H. Gross in der MS. 1885 S. 318 f. *) Ueber ihn vgl. Gross a. a. 0., Michael אוה״ךן No. 451; Albeck, '0 ראב״ן (Warschau 1904) Einleitung S. V ff. 6) S. D. Luzzato, אבני זכריל (Prag 1841) Nr. 5. — Ascher b. Jechiel ist, wie aus fünf Stellen in seinen Werken hervorgeht, Nachkomme Elieser b.

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