Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XII. (1918)
- Date
- 1918-01-01
- Page
- – (sequence 200)
- Language
- German
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19? Da jaus stehen. Dass Wessely respektvoll die Namen seiner Widersacker in deu vier gedruckten Sendschreiben verschweigt, ist eben auch ein Beweis dafür, dass Persönlichkeiten ersten Banges in Frage kommen. Er hätte seiner Sache nur geschadet, wenn er solche Autoritäten als seine Gegner genannt hätte. In dem Briefe an die Triestiner, denen das Triumvirat sehr fern stand, brauchte er diese Rücksicht nicht zu nehmen, ebenso wenig gegen einen Wilnaer Dajan. Unter den אותן הסכלים החושבים רע על מכתבנו הראשון, בעבור שנאמר בו שראוי ללמד את בנינו לשון אשכנזי כהוגן (Sendschr. II S. 22 bf.) hat Wessely seine drei Hauptgegner R. Elia Wilna, R. David Tewele und R. Josef Hazzaddik-Posen sicherlich nicht gemeint. Er würde widrigenfalls damit aus seiner sonstigen Charakteristik herausfallen, die er von מוסר וכבוד ihnen gegenüber diktiert sein lassen will (Sendschreiben III S. 18 b Anm.). Auch wäre dies ein Widersprach mit der Wahrheit, denn R. David war, wie aus vorliegender Predigt ersichtlich ist, kein Gegner des Deutschen, R. Elia Wilna wohl auch nicht (vgl. עליות אליהו a. a. 0. S. 80 a Anm. 24, Brainin a. a. 0. S. 138 Anm.), und von R. Josef Hazzaddik wird es meines Wissens nirgends bezeugt. Und schliesslich charakterisiert sie doch Wessely mit den anerkennenden Worten (Sendschreiben II S. 21 b Anm.) ידעתי חכמתם תעמוד להם, ein Beweis mehr, dass wiederum nur R. Elia Wilna hier gemeint sein kann.