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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1918-01-01 · XII. (1918) · page 176

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XII. (1918)
Date
1918-01-01
Page
– (sequence 176)
Language
German
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/ 173 Es geht nicht an, ihn mit Graetz als ״Winkelrabbiner4‘ abzutun. Wessely selbst hat es nicht verschmäht, seinen Kommentar zu den Sprüchen der Väter יין לבנון von ihm approbieren zu lassen. Auch ist die hohe Achtung, die Wessely seinem Geguee zollte, schon daraus ersichtlich, dass er ihn in den folgenden drei Bendschreiben zwar vielfach zu widerlegen sueht, seinen Namen aber sorgfältig verschweigt. Der Bedeutung! Wessely8 wird kein Dienst erwiesen, wenn sein Widerpart zum ״Winkelrabbiner44 herabgesetzt wird. Daswar er aber wirklich nicht. Von ihm sind bisher etwa sechzehn Approbationen bekannt geworden, trotzdem er für jüngere Schriften sie nur widerwillig erteilte. Befasste man damit ״Winkelrabbiner״‘? Sein Rabbinatssitz Lissa bildete eine Hauptgeroeinde Grosspolens und einen Hauptsitz der damaligen Wissenschaft. Ein Mann, der in der zeitgenössischen Responsenliteratnr als ״scharfsinnig44 gefeiert wird, der mit den bedeutendsten rabbiniseben Celebritäten seiner Zeit in Korrespondenz stand, und dessen Rechtsbescheide von jenen! gesucht wurden, ein Mann, der am 26. Adar II 1780 auf der engeren Wahl zum Posener Rabbiner stand, der als Schiedsrichter die langwierigen Streitigkeiten der Gemeinden Kaliseh und Ostrowo mit seinen Assessoren durch einen Schiedsspruch beendete und hierbei ״der grosse Gaon, ein Wunder seiner Zeit44 genannt wird, ist das ein ״Winkelrabbiner44? Ganz anders lautete das Urteil seiner Zeit über ihn: ״ein Grosser in Israel64, ״ein Schmuck, gewunden um das Haupt der Lissaer Gemeinde44, ״eine Berühmtheit in der jüdischen Diaspora‘4, ״hervorragend in seiner Zeit44, ״gross unter den Geistesriesen441). zwischen »verstorbenen Sanitätsrats Dr. S. Neumann in Berlin, der sie mir seiner Zeit: geliehen hat , {meine; Ge&ch. der Juden in Lissa S. 198 Anm. 1, .294). Sie trug das Signum B 19 und enthielt 17 Seiten in 4°. 1) Graetz a. a 0. S. 98 (zweite Auflage S. 89), meine Geseh. der Juden in Lissa S. 19Uff״ Zeitschrift für hebr. Bibliographie IX 14 f, meine *neuen Materialien zur Geseh. der Vierländersynode III, Frankfurt a. M. 1916,-S. 84 (S.-A. aas Jahrbuch XI 204) über ״ Winkelrakbi aer“, Posener handschriftliches Kseherimbnch, im Besitze der Posener Synagogengemeinde, II 283 [271]b, Gemeindebuch von Ostrowo, jetzt im Gesamtarchiv der deutschen Juden in Berlin, S. 48 a, 49 a. Über R.־ David Tewele vgl. noch Feinstein, תהלה TV» 6. 181, Hammagid, Lyck 1857, S. 30, Maggid-Steinschneider, ויילבא TV» Wilna;1900, S. 3f., Wiener, Bibliötheca Friedlandiana No. 136, □״ 0רי מגדיr«*l U» benannt יאשל אברהם FrsrnWart a; d. K87, Aj»prob., נודע ביהודה n אה״ע s®• 1נ,

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