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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1918-01-01 · XII. (1918) · page 91

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XII. (1918)
Date
1918-01-01
Page
– (sequence 91)
Language
German
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Uehen Fragen. Ihre Leiden verdoppelten ihre- Anstrengungen; sie suchten ihren Trost im Stadium. Wenn wir die Rolle der Juden auf der pyrenäiscben Halbineei und in der Provence in der Astronomie näher präzisieren wollen, so müssen wir die bemerkenswerten Untersuchungen von Steinschneider, Renan, Neubauer u. a. vornehmen, die in den Katalogen der Manuskripte der grossen europäischen Bibliotheken enthalten sind. All diese Forschungen müssen die Grundlage einer Arbeit von grosser Tragweite bilden, die heute nach fehlt. Es wird sich darum handeln, Auszüge aus diesen Handschriften zu maehen, die ein interessantes Kapitel zur Geschichte der Mathematik und Astronomie bilden werden. Die Untersuchungen über die nautische Astronomie in Portugal beweisen den Mangel einer solchen Arbeit.״ In einem Artikel in dem Boletin de la Real Aeademia de la Historia de Madrid (April 1916) schlug Herr Novo y Colson der spanischen Akademie der Wissenschaften vor, einen Preis für eine Arbeit über die spanische Astronomie im Mittelälter auszuschreibeu. Spanien vor allem hatte es verstanden, sich die arabische Kultur zu eigen zu machen; auf vielen Gebieten ist seine Rolle in Europa einzig gewesen. Ohne Zweifel wird die vorgesehlagene Arbeit sehr grossen Schwierigkeiten begegnen. J. Bensaude unterzieht die Aufgabe einer näheren Prüfung and skizziert mit einigen Strichen den Plan, wie er sich das Problem gelöst denkt. Er schildert zunächst die von Spanien ausgehende Verbreitung der Wissenschäften im allgemeinen und der Himmelskunde im besonderen und kommt za dem Resultat, dass die präzisierte Arbeit von einem Einzelnen unmöglich ausgeführt werden könne, denn es wären folgende Hindernisse zu überwinden: 1) Die Quellen sind zu drei Vierteln in Manuskripten enthalten und in den verschiedensten Sprachen; das erfordert giiindliehe Kenntnisse in Philologie und Paläographie. 2) Die beträchtliche Anzahl von Manuskripten, welche man studieren muss, findet sich zerstreut über Frankreich, England, Deutschland, Österreich, Russland, Italien!, in Tunis und in KonstanfmopeiL Fast sämtKehe Dokumente werden a!n Ort und Stelle durchgesehen werden müssen.

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