Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XI. (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 226)
- Language
- German
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206 zu ihrem Schutz herbeizuschaffen“ 221). Nicht dass R. Jonatan ״stumm blieb“, wie Graetz 222)j auch hierin den Widersachern R. Jonatans folgend, meint. Ganz im Gegenteil. ״Dieser Mühe unterzog sich damals R. Jonathan Eibenschütz ... Er selbst behandelte den Gegenstand eingehend in deutscher Sprache . . . Zugleich bewog er die Hallenser Professoren der evangelischen Theologie, Michaelis und Semler, sich in besonderer Darstellung seinen Ausführungen anzuschliessen . . . Das vorliegende Gutachten [R. Jonathans] stellt diese Behauptung [von Grätz] richtig und beweist das Gegenteil“ 223). 221) ßrann, lahrbuch z. Belehr, u. Unterhalt XLIV, Breslau 1896, S. 49. 222) Gesch. der |uden X1 437. 223) ßrann a. a. O. und S. 50 Anm., das. XL 81 ff. In der dritten Auflage des zehnten Bandes der Graetz’schen Geschichte [Leipzig 1896] S 403 f. Anm. 1, ist die Graetz’sche Darstellung gleichfalls »einer grundsätzlichen Berichtigung“ von Brann unterzogen worden. Zur )ampolyer Blutbeschuldigung vgl. noch N. Sokolow, פראנק ועדתו, Warschau 1897, I 208 f. Anm.