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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1916-01-01 · XI. (1916) · page 218

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XI. (1916)
Date
1916-01-01
Page
– (sequence 218)
Language
German
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198 in den Bann zu tun, der die Amulette geschrieben hat. Ich war dort einen Monat, um acht zu haben auf den Weg zum Lebensbäume, dass niemand seine Hand ausstrecke und sein Haupt erhebe, Schreiben [zu gunsten] des R. J. [Jonatan] zu erlangen. Zum guten sei der Name des edlen und gelehrten ß. Baruch aus dem Lande Jawan gedacht, der meine Hand mit allen Kräften stutzte. Ferner erklärten die Weisen, die oben genannten Rabbiner, nach Hamburg ein Gelehrtenpaar zu senden, bei dem ich mich befinden sollte, um mit ihm [R. Jonatan] von rechts wegen zu reden . . . Die Hauptsache jedoch fehlte an dem Erzählten, wer nämlich die Auslagen bestreiten sollte, insbesondere zu dieser Zeit, in der sie gezwungen waren, mehrere hundert Dukaten in kurzer Zeit herzugeben187 ״). Bestimmter äussert sich über die Vorgänge innerhalb der Synode während dieses Stadiums des Kampfes R. Jakob Emden an anderer Stelle 188) und sagt. Dem Wunsche des Präsidenten Abraham aus Lissa, R. Cbajim in den Bann zu tun, haben auf der zweiten Synodal Versammlung des Jahres 1751 in Brody alle zugestimmt. Der Krotoschiner Rabbiner [R. Menachem Mendel b. Mose Auerbach 189)] ist dem schriftlich beigetreten. Die Synode in Constantinow hat wirklich gegen R. Chajim den Bannstrahl geschleudert und ihm das Betreten der Synagoge verboten, weil er durch Bestechung und Gewalt sein Amt erlangt, andere —auch einen unschuldigen — in den Bann getan und sieb Gewalttat habe zu schulden kommen lassen. Der [oben genannte] Baruch Jawan, veranlasst durch Briefe R. Jakobs und ß. Arje Lobs an die Synode zu Constantinow feuerte — freilich vergebens — die massgebenden Männer dieser Synode zum Vorgehen gegen die Lubliner an, stellte Abraham aus Lublin und zwei seiner Söhne scharf zur Rede, die ihm ebenso scharf erwiderten, und ersuchte den Kronschatzmeister [Karl] Siedlnicki, bei dem er in Gunst stand, und der die Vorgesetzte Behörde bildete, gegen die Eibenschützer vorzugehen. Siedlnicki berief den Präsidenten Abraham aus Lissa und die Sekretäre der Synode zu sich, 187) עדות ביעקב S. 54 b f. 188) תורת הקנאות a. a. O. S. 125; 1. AufJ. S. 60 b, 62 a f. 189) Vgl. oben Anm 111.

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