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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1916-01-01 · XI. (1916) · page 87

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XI. (1916)
Date
1916-01-01
Page
– (sequence 87)
Language
German
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IRI
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ד6 Jaacob Pardo beantragt, der Vorstand wolle, kraft der diesem vorbebaltenen Judikatur, über seine Forderung an den Nachlass der Jahel Nahamias eine Entscheidung treffen, andernfalls aber Dr. Baruch Nabamias zwingen, Schiedsrichter zu ernennen. Beschlossen: Die Parteien sollen binnen acht Tagen zwei Schiedsrichter aas der Mitte der Gemeinde erwählen, da derartige Angelegenheiten nicht an die Landesgerichte gelangen dürfen. Dieser Beschluss wurde dem Dr. B. N. zugestellt, welcher sich bis nächsten Sonntag entscheiden soll. 16. selbigen Monats. Namens ihrer Tochter, der Witwe Sarä Abudiente, beantragt Ester Coen Lobato, den Schwager der ersteren Netanel A. zur ßechnungsablage über das Vermögen des Simson A., Ehemannes ihrer Tochter, zu veranlassen, damit dieselbe zu ihrem Heiratsgut (quetubä) gelangen könne; eventuell mögen alle ihre Differenzen an die Hahamim und Schiedsrichter verwiesen werden. Man dürfe doch nicht gestatten, dass eine solche auf Quetubä, Testament und Erbfolge bezügliche Angelegenheit vor einem nichtjüdischen Gerichte verhandelt wird. Der Präsident und der Schatzmeister sollen gemeinsam dem Netanel A. Zureden, auf diesen durchaus billigen Vorschlag einzugehen. - Jaacob Belmonte verlangt von Semuel Guedez, welcher sich für die dem Ersteren versprochene Mitgift verbürgt hatte, die ihm pro resto zustehenden M. 650. Er klagt ferner, dass Jacob Oeb, trotz des ihm zugesagten fünfjährigen Mieteverhältnisses, welches noch ein Jahr laufe, das von ihm bewohnte Haus anderweitig vermieten wolle. G. wendet ein, das Pfand, welches man ihm als Sicherheit für die M. 650.— eingehändigt batte, habe nur M. 500.— ergeben. Durch Vermittlung der Herren H. H. kommt ein Vorgleich zustande, laut welchem G. Mark 100 aus seiner Tasche zahlt und B. auf die M. 50 verzichtet, wofern man ihn bis zum Ende seines Mieteverhältnisses wohnen lässt. Der Herr HH. Mosd Israel und Ishack Nahamias hatten im Aufträge des Mahamad einige Konferenzen mit den Vorstehern der Tudescos gehabt, um sich mit ihnen über deren Verhältnis zu uns zu verständigen. Die Tudescos hatten sich ihre Antwort bis zum nächsten Sonntag Vorbehalten. Die beiden Obengenannten wurden s*

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