Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- XI. (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- – (sequence 75)
- Language
- German
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55 Betha'im mit M. 50.— bezahlt. Der frühere Vorstand habe daher mit Unrecht M. 30.— für diesen Zweck von ihm erhoben, und er bitte um Rückerstattung dieses Betrages. Dem Gesuch wurde stattgegeben. _ Der Präsident wies auf die Notwendigkeit hin, das gegen David da Silva ergangene Dekret zu vollstrecken. Mit Rücksicht auf die Krankheit des Genannten und die rauhe Jahreszeit wurde beschlossen, zu warten, bis er genesen und milderes Wetter ein* getreten sein würde. 25. selbiger Monat. Sarä Vargas trägt vor, dass Moseh Henriquez M. 1000.— von ihr in Händen habe. Sie bittet den Vorstand, dieses Geld als Heiratsgut für ihre Tochter in sichere Verwahrung zu nehmen. Es wird beschlossen, dieses Geld als Depot entgegenzunehmen und mit 4 % zu verzinsen. Die Zinsen sind halbjährlich zu vergüten. Die Petentin darf aber nicht vorzeitige Zahlung der Zinsen oder gar des Kapitals verlangen; man würde ihr andernfalls das Ganze zurückgeben. 2. Sebat. Jeosua Barmoseh suppliziert wegen der Angelegenheit in Glückstadt. Er soll morgen erscheinen; man werde alles mit ihm ordnen. 3. Sebat. Da der Herr Chacham sich darüber beklagte, dass unsere Fleischhändler bezüglich des von ihnen gelieferten Fleisches zu Bedenken Anlass geben, wurde Ischack Mendez vorgeladen, um ihm eine Rüge zu erteilen. Er gelobte Besserung und versprach, allwöchentlich den —? *) zu dem Herrn Chacham zu bringen, damit dieser sehen kann, ob der Nikkur vorschriftsmässig ausgeführt ist. Er wird angewiesen, seinen Kollegen Ischack Jessurun zu veranlassen, ebenso zu verfahren. Frau Sarä Senior lässt durch Ischack Senior mitteilen, dass ihre Wahl unter den in Vorschlag gebrachten Waisenmädchen auf Judica, Tochter des sei. HH. Ischack Jessurun, entfallen sei. 1I Das hier fehlende Wort ist im Original nicht zu entziffern.