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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1916-01-01 · XI. (1916) · page 68

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XI. (1916)
Date
1916-01-01
Page
– (sequence 68)
Language
German
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48 behaupte, dass ihr noch mehr zukommt, und prozessiere mit ihm ganz zwecklos bei dem Senat, was für sie mit grossen Kosten verknüpft sei. Der Vorstand hat nicht nur dieses Depot angenommen, sondern die Herren Abraham Naar und Jeosua Abensur beauftragt, der Frau zuzureden, auf jenen Vorschlag einzugehen, wozu man sie aber nicht veranlassen konnte. Der Vorstand erteilt nun dem genannten Coen einen Depotschein des Inhalts, dass er von Selomo Coen alias Silvio Delmonte die Summe von M. 4435.13^, welche derselbe von dem angeblich verstorbenen Simon Roiz Dias aus Mälaga in Händen hatte, in Verwahrung nehme und sowohl ihn wie seine Erben mit Bezug hierauf von aller Belästigung und allem Schaden freihalten werde. 15. Kisleb. Man besprach den Schaden, der unseren Händlern und Maklern von einem Tudesco namens Binjamin oder Wulff zugefügt wird. Dieser, welcher Tabaksgeschäfte betreibt, nehme ihnen das Brot aus dem Munde, indem er die von ihnen verkaufte Ware schlecht mache, weil sie ihm nicht die halbe Courtage geben wollen. Bereits der frühere Vorstand war mit der Absicht umgegangen, sowohl ihn wie seine Genossen aus dem Gebiet zu verweisen. Hierzu kommen nun noch die Betrügereien, welche sich der Genannte zu Gunsten des Rephael Sebatay zuschulden kommen lässt, indem er Kranke unserer Gemeinde dazu überredet, sich von genanntem S. behandeln zu lassen, der angeblich Wunderkuren verrichtet. — Es wird daher von der Tebä folgende Bekanntmachung erlassen: ״Die Herren des Mahamad verfügen aus triftigen Gründen, dass ohne ihre ausdrückliche Erlaubnis niemand von diesem Kahal Kados mit einem Tudesco namens Binjamin oder Wulf sprechen, verkehren oder umgehen darf, bei Strafe der Berachä.“ Am selben Tage bat Raphael Milano um die Erlaubnis, mit genanntem Tudesco sprechen zu dürfen, da er am Tage zuvor ein Geschäft mit ihm eingeleitet habe. Der Vorstand hielt es nicht für angebracht, diese Erlaubnis zu gewähren. Jeosua Habilho und andere baten um die Erlaubnis, mit Sabetay Rephael (sic) wegen der Heilung der Ehefrau des Erst־

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