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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1916-01-01 · XI. (1916) · page 23

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
XI. (1916)
Date
1916-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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3 keinen Ausweis über diese Schuld vorgefunden, doch bei Lebzeiten ihres Mannes mündlich von ihm erfahren, dass es sich so verhalte, und sie bekenne sich als Schuldnerin für jenen Betrag, habe auch der Frau de Vargas und deren Sohne Mosö jedes halbe Jahr die Zinsen ä 8 °/0 mit 26 2/3 Rt. bezahlt, sie sei aber zur Zeit nicht in der Lage, das Kapital auszukehren. Sie verspricht dagegen, die Zinsen, wie bisher, pünktlich zu entrichten. Wenn ihre Söhne, welche sich jetzt im Auslande aufhalten, zurückkehren, werde sie zusammen mit diesen sich bemühen, die Schuld nach und nach abzutragen. Sie möchte gern, wie es schon seit langer Zeit ihr Wunsch sei, den ganzen Betrag dem Vorstande übergeben können. Am Sonnabend 1. Adar hatten Joseph Bravo und Rafael Milano nach Beendigung des Gottesdienstes einen Wortwechsel in der Esnoga und wären handgemein geworden, wenn sie nicht von einigen noch anwesenden Personen getrennt worden wären. Beide werden wegen Verletzung der dem Gotteshause schuldigen Ehrfurcht verurteilt, in der üblichen Weise, von der Tebä aus, öffentlich Abbitte zu leisten. Da sie diesem nachkamen, sah man von weiterer Bestrafung ab. 2. Adar. Jacob Mendez, welcher an der Gicht leidet und gelähmt zu Bett liegt, soll monatlich 3 M. erhalten, bis er wieder seinen! Erwerb nachgehen kann. Ein Tudesco Namens Doder (?), welcher bei Teixeira gewohnt hat, bittet um Unterstützung, um wieder nach Polen zu Frau und Kindern zurückzukehren. Er behauptet, auf seiner Reise von Polen hierher 200 Rt. an Ware verloren zu haben. Der Vorstand meint, die Not des Doder sei nicht so schlimm, wie von diesem dargestellt, und bewilligt ihm 1 Rt. Einem ehrenwerten deutschen Chacham, der sich auf der Durchreise befindet und sowohl von HH. Mos6 Israel wie von dem Rab in Altona empfohlen wird, sollen 4 Rt. bewilligt werden. Abraham Senior Dias ersucht den Vorstand, dieser wolle den Isaq da Fonseqa, Sohn des sei. Chacham (do Sr. HH. Alab a 1*

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