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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1913-01-01 · X. 1912 - 5673 (1913) · page 425

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
X. 1912 - 5673 (1913)
Date
1913-01-01
Page
– (sequence 425)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486285--4525-3490893
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Zur Geschichte des Sanitätswesens der jüdischen Gemeinde in Posen1). (Zugleich als Nachträge zu Jahrbuch IX, Seite 367 ff.) Von Dr. J. Landsberger in Breslau. In seiner Abhandlung ״Jüdische Aerzte in Grosspolen“ bringt Lewin, namentlich im Hauptteil derselben, viel Neues und Interessantes; manches lässt jedoch Ergänzungen zu, und einiges bedarf der Berichtigung. Die Abschnitte über das Posener jüdische Hebammenwesen und über das jüdische Hospital daselbst, für welche der vorerwähnte Verfasser kein unbekanntes Material benutzt hat und nicht über Perles, Geschichte der Juden in Posen, Breslau 1864, und Lukaszewicz, Hist.-Statist. Bild der Stadt Posen, Posen 1878, hinausgegangen ist, habe ich nach den mir bekannt gewordenen Quellen völlig neu bearbeitet. Im wesentlichen beschränke ich mich in den folgenden Blättern auf die jüdische ‘Gemeinde zu Posen. Bereits im 16. Jahrhundert war eine ganze Anzahl Doktoren im Posener Ghetto vorhanden, mindestens gab es während dieses Zeitraumes deren elf2). Ihre Anzahl dürfte aber tatsächlich grösser ג) Ich hatte diese Abhandlung längst vor dem Erscheinen der Arbeit ües Herrn Rabbiner Dr. Lewin geplant und den Stoff hierzu schon seit (ähren zusammengebracht; doch musste die Ausarbeitung derselben der inzwischen eingetretenen Schwäche meiner Augen wegen immer wieder aufgeschoben •werden. 2) 1538 werden erwähnt die Doktoren Simon und Samuel, ferner einer ohne Namensangabe ״Domus quam Doctor Judasorum inhabitat“. Staatsarch. Posen: Libri boni ord. I, S. 314. Im |ahre 1579 werden genannt die Doktoren Joseph, Salomon, Natha, Michael und Marek; hierzu kommen die damals bezw. 1582 bereits verstorben gewesenen Doktoren Moses und Isak (ebendas. lD VII 12 und D VII15) sowie der anderweitig bekannte R. Samuel, Vater des Arztes Juda, und die von Lewin S. 369—70 genannten drei Doktoren.

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