Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- X. 1912 - 5673 (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 358)
- Language
- German
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294 sichtigt zu werden verdient, dafür, dass er jeden Freitag sowie* an jedem Ereb Festa mit der Sedacä-Büchse an den Türen sammelt*, ein Liebesdienst, den er mit grossem Eifer wahrnimmt. Aus diesem Grunde erhielt er bei der vorhin erwähnten Verteilung zwei Rt. 5. Tebet. Jacob Semuel, alias ״Swart Jacob“, bittet für eine rechtschaffene, verschämte Tudesca aus Bronsuhick (Braunschweig?) um! Unterstützung. Man bewilligt sofort zwei Rt. Auf Veranlassung des Herrn H. H. lässt man einer bedürftigen Tudesca oder Polaca (Polin), welche Busse tut, 1 Rt. geben. Bei ihrer Abreise soll sie auch ein Zehrgeld erhalten. Dem Findling (engeltado) der Gemeinde soll ein Tuchanzug für den Winter angefertigt werden. Die Kosten hierfür sind auf allgemeine Ausgaben zu buchen. 11. s. M. Einem tudesco Ehepaar und einem einzelnen Manne, welche nach Anobra (Hannover) reisen wollen, wird ä Person 1/2 Rt. gewährte 19. Tebet. Nachdem bekannt gemacht worden, dass die Herstellung der Mazot für die Armen zu vergeben sei, hat sich u. a. David, Sohn des sei. Semuel Israel, gemeldet. Dieser erhält den Zuschlag, weiL seine Forderung von 21/* Schilling die niedrigste ist. Er verspricht sorgfältige Herstellung. 26. s. M. Da der Vorstand in Erfahrung gebracht hat, dass H. H. Sosportas Not leidet, lässt er ihm zwei Klafter zersägtes und gehacktes Brennholz frei auf den Hausboden (na soldra) liefern. Die Witwe des Abraham Meatob bittet um Tamid, da sie das,, was ihr Ehemann ihr hinterlassen hat, zur Verheiratung ihrer Tochter, eventuell für besondere Notfälle, aufbewahren wolle. — Sie soll vom nächsten Roshodes an, monatlich 4 M. 8 erhalten..