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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1913-01-01 · X. 1912 - 5673 (1913) · page 351

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
X. 1912 - 5673 (1913)
Date
1913-01-01
Page
– (sequence 351)
Language
German
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IRI
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287 Da seine Forderungen unverschämt sind, soll ihm so wenig wie möglich gezahlt werden; auch soll er in der Folge zu Arbeiten für die Gemeinde nicht herangezogen werden. Selomo Curiel wird •damit beauftragt, die Sache zu ordnen. E. Mose Jesurun will nicht ferner des Abends die ״Salmos“ (Psalmen) mit den Schülern lesen, wie dies die anderen Bobisim tun, da sein Lehrfach die Gemarä sei. Daher sollen K. David Israel und E. Palache je zwei Wochen lang die Psalmen lesen; sodann Jesurun, da man ihm einen Vorrang gewähren will, nur eine Woche lang. Mit dieser Anordnung ist jedoch Jesurun auch nicht einverstanden und man behält sich einen endgültigen Be- Schluss vor. _ Es wird als Gemeindesatzung (ascamä) bestimmt, dass, wenn Private Sefarim oder silberne Gegenstände der Synagoge zur Aufbewahrung übergeben haben, ihnen solche nicht zurückgeliefert werden dürfen, solange sie ihre etwaigen Schulden an Sedacä und Gemeindelasten nicht bezahlt haben. Lässt der Vorstand solche Gegenstände vor geleisteter Zahlung verabfolgen, so hat er unweigerlich an Stelle des Betreffenden zu zahlen. H. H. David Coen1) belangt den Simson de Lima bei dem Vorstande wegen des Betrages von zehn Et., den derselbe ihm schuldet. Lima verspricht zu zahlen, sobald sein Sohn von der jetzigen Leipziger Messe zurückkommt. Abraham Senior Dias bittet um Ausfertigung einer vom 18. Tamus vorigen Jahres datierten Eintragung im Gemeindeprotokollbuch. Dies wird genehmigt. Ishack Aboab hat Forderungen an Isaq Senior Teixeira und bittet um Eechtsschutz. Er erklärt sich, vorbehaltlich der Zu- Stimmung des Teixeira, damit zufrieden, dass die gegenwärtigen 1ג Erst jetzt, nach dem Im Nissan 5425 erfolgten Ableben des Chacham )essurun, finden wir den Chacham Cohen de Lara wieder in Hamburg, was die früher ausgesprochene Vermutung über den Grund seines Fortzuges zu bestätigen scheint.

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