Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- X. 1912 - 5673 (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- – (sequence 326)
- Language
- German
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262 15. Kislev. Unter Hinzuziehung der H. H. findet eine Beratung in der Prozesssache Salamäo Coen und David Ulhoa statt. Man betont,, dass in dieser Sache bereits mehrere Schiedsrichter abgelehnt worden und dass zu befürchten steht, C. werde, bei längerem Hinhalten, die Geduld verlieren. Das Resultat ist: Crasto darf sich nicht weigern, zusammen mit Silva zu fungieren; dagegen wird Benveniste, wegen verfänglicher Aeusserungen, beanstandet. 16. s. M. In der nämlichen Sache findet eine nochmalige Beratung im Hause des Moseh de Pinto statt. Man hofft, jetzt, wo Salamäo׳ Curiel aus Glückstadt zurückgekehrt und der Vorstand nicht mehr unvollständig ist, die Angelegenheit ruhiger erörtern zu können. — Gott gewähre Frieden in Israel! 26. s. M. Es wird die Verteilung von Brennholz unter die Armen beschlossen. Abräo Sarano beklagt sich über David Miatto. Er habe für einen Anzug, den dieser seinem Sohne Egiel (Jechiel?) anfertigen־ liess, die Bürgschaft übernommen. Miatto leiste nicht nur keine Zahlung, sondern beleidige ihn noch mit Worten. Der Präsident wird den Miatto dazu anhalten, entweder zu zahlen oder den Sarano von der Bürgschaft zu befreien. Jeosua Habilho will dem Abräo Lumbroso Geld zu viel ge״ zahlt haben und verlangt, dieser solle entweder gute Männer (Schiedsrichter) ernennen oder einen Eid leisten. Es wird bekannt gemacht, dass, wenn jemand von hier fortzieht oder verstirbt, sein Beitrag für das ganze Jahr zu zahlen ist, wie dies die Kinder des seligen Curiel getan haben. 26. Kislev. Chasan Ishak Namias bittet um Zulage. Er habe schon so lange Jahre als Assistent seines Schwiegervaters fungiert; bei Antritt seines Amtes habe man ihm aber ein geringeres Salär