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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1913-01-01 · X. 1912 - 5673 (1913) · page 325

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
X. 1912 - 5673 (1913)
Date
1913-01-01
Page
– (sequence 325)
Language
German
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IRI
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261 Josef Jesurun beschwert sich über seinen Yetter Simon Jesurun, der hier nicht ansässig sei, nichts tue und ihm zur Last falle. (Das Weitere ist unleserlich.) Es wird von dem Präsidenten als eine Belästigung empfunden, dass die Verlosungs-Urne (caixa das sortes) auf der Tebä angebracht ist, was sich ohne Kosten ändern lasse. Beschlossen: Der jeweilige Präsident soll einen Schlüssel zu einem der Behälter (gavetas) haben, in welchem die Lose zu verwahren sind. Der Gabay soll, weil er auf jener Bank sitzt, ebenfalls einen Schlüssel haben und •ebenso die zwei Hasanim. In einein Prozesse zwischen Salamäo Coen und David Ulhoa waren Ishac de Crasto, Abräo Benveniste und Ishac da Silva Solis zu Schiedsrichtern erwählt worden. Crasto lehnte es ab, zusammen mit den beiden anderen zu fungieren. Man überliess es nun den H. H. zu entscheiden, ob es nach dem Din statthaft ist, dass C. zurücktritt. Die Herren, welche bis Sabat ihren Beitrag zur Sedacä nicht bezahlt haben, mögen davon absehen in die Synagoge zu kommen. 13. s. M. Yor dem Mahamad erscheint der H. H. Ishac Jesurun und bittet um Entschuldigung, dass er infolge seiner Unpässlichkeit nicht schon früher erschienen ist. Er äussert sein Bedauern über das Vorgefallene und will sich der Strafe, die man ihm auf erlegen wird, unterwerfen1). Man hält es für angebracht, eine, wenn auch nur gelinde, Strafe über ihn zu verhängen, damit der Vulgo innewerde, dass man kein Ansehen der Person kennt und lediglich auf strenge Gerechtigkeit hält, wie Gott befiehlt. Indem jedoch andererseits die geringen pekuniären Mittel des Genannten, ferner seine Stellung und seine Frömmigkeit in Betracht gezogen wurden, erfolgte seine Verurteilung zu nur zwei Rt., welche Moseh de Pinto von ihm einziehen soll. *) Siehe unter 5. Kislew 5425, S. 260.

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