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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1913-01-01 · X. 1912 - 5673 (1913) · page 91

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
X. 1912 - 5673 (1913)
Date
1913-01-01
Page
– (sequence 91)
Language
German
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27 war, wie aus seinem Autograph im עדות ביעקב hervorgeht1). Mit dem zweiten Teile des תשובה מאהבה, der sich nur auf den ersten Teil des Schulchan Arucb bezieht und den er 1815 veröffentlicht, bringt er ein neues System in die Anordnung der Responsen; er ordnet sie nämlich nach der Reihenfolge des Schulchan Aruch an, so dass man ohne Suchen die zu jedem Abschnitt des Schulchan Aruch gehörigen Responsen findet. Zwischen die Responsen streut er seine Randbemerkungen und Ergänzungen zum Schulchan Aruch in derselben Reihenfolge ein, so dass uns z. B. der zweite Band des תשובה מאהבה alles mitteiit, was er über den ersten Teil des Schulchan Aruch zu sagen hat. Ebenso verfährt er bei der Veröffentlichung des dritten Teiles des 1820 תשובה מאהבה, der in ebenso trefflicher Anordnung Responsen und Ergänzungen zum ׳Tore Dea enthält. Den Schluss des dritten Bandes bildet קונטרס פרק התערובות, eine Sammlung einiger Responsen aus dem Gebiete der anderen Teile des Schulchan Aruch. R. Eleasar, der gewöhnt war, leicht zu schaffen, wurde durch Krankheit und zunehmendes Alter und eine wohl durch seine physisch und geistig ausserordentlich anstrengende Vielbeschäftigung entstandene Nervosität in seiner Lieblingstätigkeit, im Lehren und Lernen, speziell im Beantworten der aus aller Welt an ihn gerichteten Fragen sehr behindert; besonders vom Jahre 1809 ab häufen sich seine Klagen über sein Unvermögen, allen Wünschen gerecht zu werden2). In dieser Zeit gab er es auch auf, wie früher häufig in den einzelnen Synagogen Deraschoth zu halten, er behielt nur noch die Gepflogenheit, dreimal im Jahre zu sprechen, am 1. Selichoth-Tage in der Neuschul, am Jom Kippur in der Klaus und am 10. Ab in 0 Mitgeteilt von S. J. Halberstam in Berliners Magazin 1872 S. 174 und bei Duckesz אוד, למושב S. 40 und XX11I. 2) Vgl. die diesbezüglichen, sehr beweglichen Klagen in den Responsen 28, 43, 72, 212, 213, 245, 275, 284 (er müsste 10 Hände und statt eines Mundes 100 haben, sollte er alle Anfragen beantworten), 285, 313 (er muss sich die Minuten zum Schreiben abstehlen), 358 (Ehefähigkeitszeugnisse, Bestätigungen über Kenntnisse der Religion etc. rauben seine ganze Zeit), 379, 413 (die Aerzte gehen bei ihm ein und aus, der Erfolg der Teplitzer Kur sei in einigen Tagen geschwunden).

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