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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1912-01-01 · IX. 1911 - 5672 (1912) · page 473

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IX. 1911 - 5672 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 473)
Language
German
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381 Leon Elia 'Hirschei, 1741 in Berlin geboren, studierte mit ausgezeichnetem Erfolge an der holländischen Universität Harderwijk und in Berlin und erwarb in Halle den Doktorgrad. Gegen Ostern 1765 begab er sich nach dem Posenschen und war mit Erfolg in Po sen, Grätz, Lissa und Umgegend bis zum Sommer 1766 tätig1). David Abrahamson, 1740 in Danzig geboren, studierte in Königsberg und praktizierte seit 1775 in Hasenpoth in Kurland und sodann kurz vor seinem Tode (1800) in seiner Heimat- Stadt2). 1782 liess sich Itzig aus Prag in Lissa nieder, der eine Approbation der Prager medizinischen Fakultät vorwies. Dr, Markus, der hier von 1772 bis 1790 genannt wird, hat, wie behauptet wird, seine Ausbildung auf der damaligen Friedrichs- Universität zu Bützow in Mecklenburg erhalten. Die herzogliche Genehmigung seiner Promotion zum Doktor der Medizin datiert vom 16. Dezember 17653). Dr. Levi, der Sohn des Lubliner Arztes Dr. Moses Levi, genoss seine Vorbildung auf der ״Schule in Sarnosc“, wurde am 19. März 1793 bei der medizinischen Fakultät in Frankfurt immatrikuliert, bestand dort die Prüfungen, promovierte 1797 und hatte ״sich nach dem Zeugnis des Professors Behrends zu Frankfurt furt mit der Absicht zu promovieren, 18. Februar 1804 Mich. Götz Wiener, 20 Jahre alt, Kandidat der Medizin aus Schmiegel, der seine Vorbildung in Berlin erhalten hat, seine Matrikel vom dortigen collegium medicum ehir vorgezeigt hat und in Frankfurt nicht studieren sondern promovieren wollte, 7. Januar 1808 Gerson Auerbach, Sohn des Gr ätz er Rabbiners Banich Gerson, ein früherer Hauslehrer (Matrikel 11 595, 597, 601, 609, 618, 657). Der ״Student“ Heinrich Jeremias Forst aus Posen, der 1678 in Leipzig zur. Messe war (Monatsschrift 1901 S. 496) war wohl ein Bachur. ג) Carmoly, histoire des medicins juifs, Brüssel 1844, S. 2161., Mo* natsschr. 1906 S. 435 f. 2) Jew. Enc. I 124. 3) Lewin, Gesch. der Juden in Lissa S. 155 ממדות *so, Berlin 1790״ Subskribentenverzeichnis, Donath, Gesch. der Juden in Mecklenburg, Leipzig 1874, S. 142, Frankfurter Universitätsmatrikel II 491. Die Identität der bei* den hält H. Prof. Simonsen-Kopenhagen in einer Mitteilung an mich vom 13. II. 1905, der ich gefolgt bin, für unzweifelhaft. Hiermit im Widerspruch steht aber, dass nach Donath S. 326 Dr. Markus in Alt'Strelitz am 28 März 1786 gestorben ist.

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