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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1912-01-01 · IX. 1911 - 5672 (1912) · page 451

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IX. 1911 - 5672 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 451)
Language
German
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359 Fernandes Eeinoso in Händen hatte. Auf diese Waren hatte L. Anspruch wegen eines von Amsterdam durch Eeinoso auf ihn gezogenen Wechsels von Et. 450, den er aus dem Ertrag dieser Waren (etwas Tabak und Perlen) bezahlen sollte. Der Streit wird durch den Vorstand in der Weise geschlichtet, dass S. die Waren sowie das Guthaben des Eeinoso herausgibt, wogegen L. ihm einen Eevers ausstellt, durch welchen er sich verpflichtet, den S. jedereit von aller Verantwortlichkeit freizuhalten und für ihn einzutreten. 19. Sebat. Dem Daniel Coen, der sich in Not befindet, werden 10 Bisdaldres bewilligt, weil er der Dona Simchä in seinem Hause Unterkommen gewährt, woraus ihm viele Ausgaben erwachsen. Für die Folge soll er sich in anderer Weise zu helfen suchen, da er in den letzten Jahren wiederholt die Gemeinde in Anspruch genommen habe. 11. Adar. Doktor Ishak Pereira teilt mit, es sei dem Ab. S^ Teixeira zu Ohren gekommen, dass die auf die Hebrä angewiesenen Kranken der Gemeinde nicht mit der erforderlichen Sorgfalt und dem nötigen Eifer von den Herren Aerzten behandelt werden, wahrscheinlich weil diese durch ihre anderweitigen Beschäftigungen daran verhindert werden. Da er diesem Uebelstande abzuhelfen wünsche, habe er den Doctor Pereira dazu ernannt, die bedürftigen Kranken der Gemeinde zu behandeln und ein angemessenes Jahreshonorar für seine Bemühungen festgesetzt. In der Ver- Sammlung wurde ein Schreiben des Abräo Senior Teixeira verles!en> in welchem er diese seine edle Absicht kundgibt. Der Vorstand erteilt zu Vorstehendem seine Genehmigung, unter Anerkennung der in solcher Weise der Gemeinde erwiesenen Wohltat und des damit geübten gottgefälligen Werkes. Nachdem die Verdingung der Herstellung der Masot zu wiederholten Malen ausgeschrieben worden, wurde ein Abkommen hierüber mit David Sobrinho getroffen, der, mit Eücksicht auf die hohen Weizenpreise, sowohl die Masot für die Gemeindearmen wie auch die Simurim zu PI. 3.8. (3 Schilling 8 Pfennig) liefern soll♦

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