Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IX. 1911 - 5672 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- – (sequence 301)
- Language
- German
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209 המקרא Daraukara, דרומתא und דרוקרת Darabgerd. Daraukara ist weder Diakara, wie Kobut erklärt, nach Tekrit, wie Wiesner *) annimmt. Es lag nicht ganz 2—3 Parasangen von Vasit entfernt, welches von el-Haggäg zerstört wurde, um das Material zur Erbauung von Wasit zu benützen * 2). Sprachlieh wird es vielleicht auf דרו-קרא Daraw-karu ״Dariustadt“ (käruassyr.־־־ Mauer wird auch im Sinne von Stadt gebraucht. Vergl. Haupt, bibl. Liebeslieder S♦ 130). Es wird dies vielleicht die älteste und ursprüngliche Form von דרוקרת=Darabgerd und דת-מתא sein 3). Auch die Stadt Darabgerd wird von einem solchen Kleinkönig Darius benannt sein, da Städtenamen, aus Personennamen mit Karta, gerd gebildet, kaum vor Alexander Vorkommen« An unseren Stellen ist aber nur diese Stadt, nicht Darabgerd, die Hauptstadt eines der Kreise von Pars gemeint, da sie als Wohn- Stätte B. Hunas bezeichnet wird. Die sumpfige Lage dieser Gegend begünstigte wohl auch die Sterblichkeit der Bewohner* womit die Angabe der gegebenen Stellen übereinstimmen würde. (Vgl. Taanith 21b, Nidda 55b und Moed Katan 29 b). Hagronja (Agranum) s. oben Burg Agronja. הדיב Adiabene (Jebamoth 17 a, Sabbath 121 b). DerHauptteilder Provinz Assyriens war Adiabene (qAdtaßyvii}), welches Strabo durch den Lykus (Zab)-Fluss von Aturia trennt4) Nach Stephanius Byzantinus (s♦ v. Aihaßrfrrj) hat es ehemals den Namen M€0rjvrj geführt. Ammianus Marcellinus sagt (23,6) dass Adiabene früher Assyrien geheissen und jener Name, entsprechend der Lage dieses Landes zwischen den Flüssen, ״das Unzugängliche“ bedeute und teilt dann aus eigener Anschauung mit: ,Nos autem id didicimus, quod in his terris amnes sunt duo perpetui, quos et transivimus, Diabas et Adiabas, juncti navalibus pontibus. Ideo intelligi Adiabenam cognominatam“. Der Name Adiabene ist aus dem aramäischen הדיב entstanden. Genes, r. c. 37 wird מפת (Genes. 10,3) mit חדייף (die riehtige Leseart an dieser Stelle im Aruch: חדיב s. v.חדיב) übersetzt. Ephräm übersetzt רחבות הנהר (Genes. 36,37) mit חדיב (das von Scholien II, S. 192. s) Siehe ZDMG XXVIII S. 409. ף Vgl. Nöldeke Tabari S. 6 Amn. 7 und ZDMG XXI tab- 11 Kr. 2% 3* 4, wo die ursprüngliche Form דאריי auf Münzen nachgewiesen wurde. 4) Vgl. Männert V, 8. 450. Jahrbuch J. L. G. IX. 14