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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1912-01-01 · IX. 1911 - 5672 (1912) · page 300

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IX. 1911 - 5672 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 300)
Language
German
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208 % "*ן r t b'~1 die bis רבת (Quizil-robat) reichen 1). So nach der Angabe R. Jochanans. Als dem Wohnorte des Propheten am Chaboras naheliegend käme freilich Dura am Euplirat (siehe unsere Karte) in Betracht. דמהריא Damharija (Rosch haschana 21 a, Erubin 6 a). Vielleicht Madharija, der Geburtsort Mazdaks, des Sohnes desBämdädh, des Apostels der Frauen- und Vermögensgemeinschaft (um 500)*). Sollte man in dem Notarikon: Dom-harija ,Blutig möge sein Ende sein“ (vgl. Rosch haschana 21 a) eine Anspielung auf dieses Ereignis und das blutige Ende der Mazdakiten gefunden haben? Diese Anspielung könnte allerdings dann natttrlieh nicht von dem bekannten Amora R. Nachman, von dem sie zitiert wird, herrühren. דפקרתא Diskarta (Baba mez. 47 a). Ebenso lautet der Ortsname im Aramäischen, vergl. Martyr. Anastasii Persae (Acta Sanctorum 22), wo die Stadt in aramäischer Form Diskarta (־Dorf) heisst. Die arabische Namensform ist Dastagird, die persische Dastagerd. ,Der Ort“ sagt Nöldeke* 2 3), ,lag nicht sehr weit von Bagdäd auf dem Wege nach Medien nach N. zu, nahe beim jetzigen Sahräbän; s. Jäqubis Geographie 45.“ Es soll der Ruinenort Eski Bagdäd sein4). Die Stadt Dastagerd, die glanzvolle Residenz, welche nach Ritter5) zwei Tagereisen im Norden vom Tigris entfernt war, bat Kaiser Heraciius (627) zerstört6). דורא דרעתא Hirtendorf. Es wird wohl eine der vielen Ortschaften gleichen oder ähnlichen Namens sein. ,Göpän Rinderhirt oder Göpänän Rinderhirten“, bemerkt Nöldeke7) ,Messen verschiedene Orte. Siehe Jaqüt unter gim und unter käf“. *) Vgl. Spiegel, Erattische Altertumskunde Bd. 1, S. 114-115. 2) Vgl. Tabari, deutsche Uebers. v- Nöldeke S. 154. *) Tabari S. 295 Anm. 1. *) Siehe Rawiinson, Journ. Geogr. Soc. X, 96. 5) Erdk. X, S. 161. £) Ritter daselbst. ’) Tabari S. 6 Anm. 3.

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