Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IX. 1911 - 5672 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- – (sequence 297)
- Language
- German
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- Amman 1× ep/1044017
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205 ביךו (Erubin 45 a). Birü (assyrisch)=tief (D. 185) mit ״ ביtiefe Brunnen“, also Brunnenhaufen. בי דורא Be Dura (Berachoth 31 a). Dieser Ort, bis zu welchem R. Mordechai den R. Simi von Hagronja begleitete, ist kaum identisch mit den in unserer obenerwähnten Karte verzeichneten zwei Städten am Euphrat und Tigris, die wohl zu hoch lagen und zu ferne von Agranum waren, als dass man annehmen könnte, man habe Gäste soweit begleitet. Von jenen lag die erstere in Mesopotamien (s. unsere Karte) nahe an Zeitha 1ציתא), die letztere drei Stunden sädöstlieh von Tekrit; diese wird heute Dor genannt und ist berühmt als Grabstätte des Imam Mohammed. Zur Zeit des Polybius war sie eine Festung2). בי כתיל (Beza 23 a). Ist vermutlich das Dorf Katul am gleichnamigen Kanal im südlichen Assyrien, von welchem Masudi berichtet, dass die Bewohner Garamäer waren3). בי כלוכית (Beza 5 b). Ist wohl das bei Polemäus genannte XaX%mg in Mesopotamien, Halahha in den Keilinschriften, die spätere Bezeichnung für das biblische חלח (siehe Jahrbuch VI, S. 341 und die dort angegebenen Quellen). בי לפט Be Lapat (Taanith 20 a). Be Lapat, auch syrisch בית לפט, von S^siana öfter als Sitz des nestorianischen Metropoliten genannt4). Procop. (Goth.4.10) nennt sie ebenfalls noXig BrjXce7tuT^vm Es lag zwischen Susa und Sostar (auf unserer Karte durch ein Versehen zu tief im Süden angesetzt). Die Araber nannten sie Gundö-chapur. Man sah in der syrisch-talmudischen Bezeichnung ein persisches Bel-äbädh ״Bels Anlage“ und führte dies auf den Bauleiter derselben, der Bel geheissen haben soll, zurück 5 6). Sie wurde nach Masudi3) von 1J Vgl. Amman XX111, 5, Zosimus 111,!4 und Männert V. 319. 2) Polyb. V, 52, Männert V, S. 46, 3. s) Vgl. Herzfeld im Memnon 1907 S. 117. 4) Nöldeke, Tabari S. 41. 5) Tabari, übersetzt von Nöldeke S. 41 und Anns. 1. 6) Goldwiesen, ed. Barbier de Meynard!1, 175.