Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1912-01-01 · IX. 1911 - 5672 (1912) · page 292

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IX. 1911 - 5672 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 292)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
82% known words query
IRI
…/3486266-3486283--3795-3490162
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

200 endlose Welt (wir würden ״in die weite Ferne“ sagen) bezeichnet wird. Vergleiche über die Nordseite Baba b.25b, Jalkut zu Hiob 26, 7, Pirke de ß. Elieser Cap. 3. ß. Gerschom z. St‘ (1עדיה בצד דרום erklärt:לסוף העולם דליתנהו קמן. Die Nordseite ist auch die Unglücksecke. Der Nordwind ist bei den Persern vätö daövö= Dämonenwind. Der von Pum Baditha Ausgewanderte hat vielleicht auch durch die eingeschlagene ßichtung sein Leben verwirkt אפמיא Apamea (Eidduschin 71b). Zu dem im Jahrbuch VI S. 330 Bemerkten seien hier noch die Worte des Stephanius Byzantinus (Auafisia) hinzugefügt: ״Es gibt noch ein anderes Apamia im Lande der Messener (Msaarjvwv) umgeben vom Tigris, denn er teilt sich daselbst“2). Die daselbst erwähnte Identifizierung Apameas mit dem heutigen Eorna rührt von ßitter (XI, 1018) her. Zu dem aus Aruch angeführten Zitate: החלק שהלך לאסמיא נקרא נהר מלכא סבא vergleiche Männert V, S. 365: ״Dieser Kanal (der Königskanal) durchschnitt wirklich die Gefilde von Koche und endete bei Apamea, welches dann freilich am südlichen Ende liegt“. א&םםיא (Erubin 100 b). Ein Kastell Abuzatha fand Julian am Tigris etwas nördlieber als Ktesiphon 3). (צריפא und אגמא (שחין Agma (Baba bathra 129 a). Burg und Stadt Agma lagen in der Nähe von Pum Baditha, wie aus dem Berichte über die Flucht ßabbas (Baba mez 86 a) ersichtlich ist, welcher lautet: ״Er floh und begab sich von Pum- Baditha nach Akra, von Akra nach Agma, von Agma nach Sch’chin, von Sch’chin nach Z’ripha, von Z’ripha nach ’Ena de Majim, von ’Ena de Majim nach Pum-Baditha“. Die Lage dieses Ortes lässt sich eben so wenig wie die der weiteren dort genannten Ortschaften שחין und צריפא nachweisen. Ersteres wirdvielleichtSkenae (at2xr)vaC) an der Grenze Babyloniens sein, welches der Lage nach ganz gut passen würde. Da dieser Name dem Wortsinn nach eine Menge von Zelten bedeutet, — welche von den Arabern bewohnt waren4) — and auch צריפא Hütte bedeutet, wird letzteres eine Erklärung des l) Muss!«« heissen. ■) Männert V, S. 363. *) Männert V, 459 nach Zosimus lli, 26■ 4) Männert V, S. 316.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.