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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1912-01-01 · IX. 1911 - 5672 (1912) · page 209

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IX. 1911 - 5672 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 209)
Language
German
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117 1גמיקוע) und * 2גמוסיות), resp. 3 נמיסקץ), richtiger 4נמיפקוס) und :auch 5גמיסקסין). Es gab auch Orte, wo die Ausstellung einer Kethuba nicht *eingeführt war, sondern wo sie als selbstverständlich angenommen wurde; nach der Auflösung einer solchen Ehe war es die Sache des Mannes zu beweisen, dass er seiner Frau oder deren Erben ׳deren Betrag bereits ausgezahlt habe6). Es ist aber wahrscheinlicher, dass dort die Kethuba infolge religiöser Verfolgung nicht angefertigt werden konnte, denn diese Berichte stammen von im dritten Jahrhunderte lebenden Amoräernund schon R. Meir hatte früher nicht gestattet, eine Ehe ohne Kethuba zu schliessen, in- ׳dem er verbot, dass ein Mann mit einer Frau auch nur eine Stunde zusammen wohne, wenn sie keine Verschreibung von ihm hatte 7), und selbst wenn die Kethuba nach der Heirat in Verlust geraten war, so war der Mann verpflichtet, ein zweites Exemplar :anzufertigen8). Die Vernichtung der Kethuba war auch identisch *) Jalkut Ex. § 205 zu גמיקום corrumpiert; Tanchuma ed. Bu&er Ex. S. 59 a :גוויטוס ,גמיטום und גמוטות. 2) Jalkut Esther § 1053 zu II, 15, Lev. r. 23, 9, ממסיות; Gern r. 26* 5 גמומסיות־ (ed. Theodor S. 248 lesen einige Handschriften richtig במוביות), Jalkut Gen. § 43 גממסיות. 3) Ex. r. 32, 2, Tanchuma ed. Buber Ex. S. 24 b קמיכקין uni גמיקכת* uni nach Aruch in Jelamdenu בראשית Ende גמיסיקון s. Kohut II, S. 311. 4) Ex. r. 47, 2 und Tanchuma ed. Buber Gen. S. 8 b גסיקיסלם. 5) Tanchuma ed. Buber Gen. S. 12 b. 6) Jer. Ket. I, 2 (25 b 21), ib. IX, 9 (33 c 1), Ket. 16 h, 89 a, Sota 7 h, B. m. 17 b. Es war nämlich die Befürchtung vorhanden, dass die verwitwete oder geschiedene Frau heute diesem, morgen jenem Gerichtshöfe die Kethuba vorzeigen und die Summe der Verschreibung erheben könnte. Wenn sie aber keine Kethuba hat, so kann sie das Geld nur ein mal einkassieren, denn sie muss erst Zeugen bringen, dass ihr Mann gestorben sei und ihr die Kethuba noch nicht ausgezahlt wurde, s. Raschi zu Sota 7 b, Naim. Ischuth XVI, 25, Eben Haeser § 96, 5 und § 100, 12. 7) Vgl. auch Gittin 57 a, wo von einem Brautpaar, das in Gefangen* schaft geraten, erzählt wird, dass es sich vom geschlechtlichen Verkehr ent* hielt, weil der Bräutigam keine Kethuba ausstellen konnte. 8) B. k. 89 a und b, Ket. 57 a, Maim. ischuth X, 10, Chowel Umassik IV, 18, Eben Haeser § 66; Choschen Mischpat § 424, KL Aber nach den Rabbinen dürfen die Eheleute, wenn die Kethuba in Verlust geraten ist, auch 2 —3 Jahre Zusammenleben, Ket. 57 a. Die zweite Kethuba heisst כתובה דסירבפא, s. ספר השטרות S. 35, ספר העיטור ed. Lemberg S. 43 b, Machsor Vitry cd. S. Hur״ witz S. 792, MGWJ L1V, 1910 S. 580 und 583.

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