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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1912-01-01 · IX. 1911 - 5672 (1912) · page 109

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
IX. 1911 - 5672 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 109)
Language
German
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17 drücklich erklärt; es ist daher nicht einzusehen, warum er hier von ganz anderen טבעות spricht und die bekannten, von ihm selbst beschriebenen ignoriert1). Es scheint mir, dass dafür ein chronologischer Grund massgebend war. Über die Persönlichkeit des im Talmud mehrfach erwähnten יוחנן בהן גדול, der die obige Einrichtung der טבעות geschaffen, und über die Zeit, in der er gelebt hat, wollen wir hier keine Abhandlung schreiben. In Geschichtswerken ist darüber genügend geschrieben worden2). Vgl. auch Berachoth 29 a, Bosch haschana 18 b, Joma 9a. Für unseren Zweck genügt die Feststellung, dass Baschi und RMBM darüber verschiedener Meinung waren. Zu der obigen Stelle in Sukka 56b כשנכנסו יונים להיכל bemerkt Baschi: בימי מתתיהו בן יוחנן. Diese Hinzufügung wäre meines Erachtens gar nicht notwendig gewesen, da doch die Zeit durch den Ausdruck ״als die Jewanim in den Tempel eindrange'na genügend deutlich gekennzeichnet ist, wenn nicht Baschi damit hätte sagen wollen, dass der Vater des Matithjahu eben jener יוחנן כה״ג war, der diese ״Ringe“ eingeführt hat. Baschi wollte damit andeuten, dass diese ״Ringe“ zur Zeit der Syrerkämpfe, also zur Zeit des Mattithjahu, schon vorhanden waren. In der Tat bemerkt auch Abraham Sacuto im Juchasin, dass nach Raschis Ansicht יוחנן כה״ג der Vater des Mattithjahu war. Er beruft sich dabei auf Megilla 11a, wo es jedoch die verscbiedenstenLesearten gibt; vgl.ד״ס daselbst. AuchBertinoro zuMaasser scheni a. a. 0. war offenbar dieser Ansicht, denn er schreibt, dass Jochanan nach שמעון הצדיק fungierte. Alle diese Erklärer und noch andere, die zu nennen wären, waren offenbar der Meinung, dass das Epitheton בהן נדול, welches dem Namen des Gründers der Makkabäerdynastie hinzugefügt wird — מתתיהו בן יוחנן כהן גדול, in Megillath Taanith Kap. VI, in Megilla 11 a, nach der Lesart des Juchasin, und in unserem Siddur — sich auf den Vater יוחנן und nicht auf den Sohn bezieht. Das wäre dann der יוחנן כ׳ ג gewesen, von dem die Einrichtung 1l Nachträglich sah ich, dass im ערוך לגר zu Sukka diese Schwierigkeit eingehend behandelt wird. Der Verfasser ז״ל schliesst mit צ״ע. 2) Der gründliche Aufsatz;Bondis, JahrbuchVI, 374 ff., ist hier besonders zu nennen. ״ i Jahrbuch J. L. G. IX. 2

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