Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- IX. 1911 - 5672 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- – (sequence 105)
- Language
- German
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13 ,לפני ה und im Anschluss daran folgt die Reihe der תלים. So sind wir berechtigt, aus dem Zusammenhang zu schliessen, dass das Verbot ובנבלתם לא תגעו sich nur auf die Zeit der drei Wallfahrtsfeste bezieht, die in dem folgenden Abschnitt aufgeführt werden. Damit beantwortet sich auch die Frage des משנה למלך zum RMBM an obiger Stelle, der es sehr auffallend findet, dass Raschi dieses Verbot in seinem Commentar zur Thora in דאה und nicht in שמיני anführt 1). Nach obigem ist dabei nichts auffallendes; denn das Verbot ist eben nur aus der Stelle im fünften Buche zu entnehmen. Die Stellenangabe im תורה אור sollte demnach ebenfalls dahin verweisen. Wenn im Sifra diese דרשה im dritten Buche angeführt wird, so steht das mit unserer Erklärung und mit der Auffassung Raschis nicht im Widerspruch. Sifra beginnt zuerst mit der Schriftstelle im dritten Buche und führt aus, dass diese nicht als absolutes Verbot angesehen werden kann, denn das würde doch mit den weiterhin folgenden Worten אמד אל הבהנים ובד im Widerspruch stehen. Er fährt dann weiter fort: ומה תי׳ל ובנבלתם לא תגעו? d. h. wie erklärt sich dann das לא תגעו im fünften Buche, wo es durch אמר אל הנהנים nicht ergänzt und einge« schränkt wird? Darauf lautet dann die Antwort: בתל »Das hat nur Bezug auf die Wallfahrtsfeste.“ 5. Dass der Talmud vielfach Stellen aus dem apokryphischen Buche des Ben Sira anführt, ist genügend bekannt. Meistens wird der Autor dieser Spruch Sammlung ausdrücklich genannt; so z. B. Chagiga 13a, Jebamoth 63b, Kethuboth 110b, B. Bathra 38a und 146b, Sanhedrin 100b, Niddah 16b. Es werden aber auch Sentenzen aus diesem Buche ohne Namensangabe, ähnlich wie die Verse der h. Schrift, angeführt, z. B. Berachoth 48 a mit דטדב, Erubin 54a ohne jede Citationsformel und das. 65a mit שנאמר (vgl. Tossaphoth das. s. v. בצר); B. Kamma 92b mit דבתיב; ferner an einigen Stellen im Jeruschalmi und Midrasch. Das führt mich darauf, für das folgende Zitat eine Quelle zu suchen. Jebamoth 86b sagt Rab Chisda mit Bezug auf H. Chr. 19,11: 1j In unseren gewöhnlichen Ausgaben steht es auch in שפיג׳י.