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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 460

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 460)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486281--3394-3489760
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342 zu einer fas^ unerschöpflichen Fundgrube für die historischen Forschungen der behandelten Zeit geworden ist. V. R. Scherira Gaon, der Sohn des R. Chanina ben R. Jehuda Gaon, des Sohnes R. Samuels, des Leiters der öffentlichen Vorträge (ראש כלה), leitet seine Abstammung von der Exilarchenlinie ab, von den Nachkommen desSerubabel, des Sohnes Schealthiels, aus dem Hause Davids1). R. Scherira wusste seinen Stammbaum um viele Generationen zurückzuleiten, bis auf R. Mari, den Sohn des R. Dimi, welcher in der Epoche der Geonim der zweite Gaon war2). Es war bei ihm Tradition, dass er ein Nachkomme des Amoräers Rabba bar Abuha ist3). Zu Beginn der Ismaeliten- Herrschaft, zogen sich seine ersten Ahnen wegen Entartung der Exilsfürsten vom Patriachat zurück und wandten sich dem Studium der Thora in den Lehrhäusern zu, deren Häupter und Gelehrte sie wurden4). Ibn Daud erzählt, dass er auf Briefen ein Siegel des Gaons R. Hai gesehen hat, dessen Wappen, wie auf den Fahnen der Könige von Juda, ein Löwe war5). Ausser seinem Sohne R. Hai hatte R. Scherira noch eine Tochter, die mit ר׳ אליהו הזקן verheiratet war6). Vom Leben des Gaon R. Scherira bis zur Zeit, da er Gaon wurde, ist uns fast nichts bekannt. Wir wissen nur, dass er zur Zeit, da sein Vorgänger R. Nechemja Gaon wurde, als אב בית דין fungierte und dass R. Scherira mit noch einer Anzahl von Gelehrten des Lehrhauses gegen die Ernennung des R. Nechemja zum Gaon waren und sich ihm niemals anschlossen7). Wir kennen auch nicht seine Lehrer, die er bedient und von denen er seine Lehre und Weisheit empfangen hat. Den grössten Teil seiner Gelehrsamkeit verdankt er, wie es scheint, 1) (;מבית חד היה מזרע המלוכה ומבני זרובבל בן שאלתיאל והנשיאים וראש גליות שהיו אחריו(ראב׳״ד מזרע לדוד משיהא רבנא שרירא ורבנא האי (Jellinek, בית המדרש VI S. 109). 2) אגרת רש״ג. 3) .(דאנחנא נקיטנא בקבלה דמן בית נשיאה אנהנא ומזרעיה דרבה בר אבוד. (אגרת רש״ג ף Ibid. 5) וראיתי חותמו התום על גליונים שהיה שולה ואריה היה חקוק עליו כמו שהיה על דגל מחנה יהודה ודגלי מלכי יהודה. 6) שו״ת רש״ל N0. 29; siehe auch קיבץ מעשי ידי גאונים קדמונים S• 98. אגרת רש״ג (ל am Schlüsse.

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