Mannheim
Compact Memory

Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 446

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 446)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
84% known words query
IRI
…/3486266-3486281--3380-3489746
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

328 Es darf uns daher nicht wundern, dass ״unter der grosse» Anzahl von Responsen der beiden Lehrhäuser die von Sura bis״ auf R. Sar Schalom ben R. Miscbael vierfach grösser waren als die von Pumbadita bis auf Scherira1)a. Es könnte daran gelegen haben, dass die meisten Interessenten ihre Anfragen an den den ersten Rang einnehmenden ״Gaona richteten. Jetzt aber, da nur die Hoch• schule zu Pumbadita bestand, wurde sie allein mit allen Aus• Zeichnungen belegt, und wir finden sogar, dass man ihr die Be- Zeichnung ״Tor der Rechten“ beilegte2). Obgleich der ״Rosch Gola“ nicht mehr vorhanden war und von einem Sitzen zu seiner Rechten nicht mehr die Rede sein konnte, hatten doch jene ein״ gebürgerten Titel bereits eine Berühmtheit erlangt, sodass man mit ihnen als mit ganz alten ehrwürdigen Bezeichnungen die Verehrung ausdrückte, die man ihrem Träger zollte. Die Hochschule in Pumbadita stieg also immer höher im* Range und vereinigte in sich alle Vorzüge, die sie vorher mit* der zu Sura geteilt hatte. Scheriras Bemühungen um die Verbreitung und Sicherung des Thorastudiums waren jedoch nicht nur in Babylonien, sondern der Geonim No. 368) ־-קמי גאון ורבנן דסורא ודיש ישיבת סורא [כותב] יתקרי הדין דיסקא קמי רבנן דפומבדיתא ואינו כותב לו גאון". Wenn auch die vorhergehende Angabe ."שלא יהא גאק מפומבדיתא אלא מסודא על פי ראש הישיבה שלה" von Halevy (Doroth Harischonim III,. 151) mit Recht bestritten worden ist, so liegt doch kein Grund vor, diese Angabe in Zweifel zu setzen. Vielmehr lasst sie sich, wenn auch indirekt, von einer Response des R. Hai Gaon bestätigen, die in einer Pariser Hand- Schrift No. 79 S. 77 erhalten und von Goldberg am Schlüsse seinem אגדת רב שרירא גאון (Mainz 1873 S. 63 f.) unkorrekt abgedruckt worden ist. Die betreffende Stelle lautet nach der Handschrift: ושמע לגא דמר רב שר שלום גאון מחסיה •הוד, קביל מניה נימי בר ריש גלותא משום עזבו; דמנודה אחתיד. ואתרמו מובחרים דרבנן דמתא מחסיה ועינו ביניהן ש ם 1ש (Entscheidung, siehe Harkavy a. a. O. S. 62 Anm. 6 und מ, השטרות לר׳״י ברצוני S. 134) וכן כתבו ביה: אנהנא רבנן דלתחתא חתימננא אמר לנא מרנא זרבנא שר שלום ריש;מתיבתא דרבנן ניסי בריר, דריש גלותא קא מהנפיש מיליד, וקבל דאית ליה דיגא בהדאי וצריביננא לאסתלנקי מן ־חשדא דבריתא וצריך אני לצאת ידי הבריות כדרך שתיב אגי לצאת ידי המקום וניחא לי דשמעז ובגן »לי ותשובה דילי ומאי דאיבא מן דינא נפיק לקזשטיה ואי מצטרכא מילתא למפרשיה לרבנן ד פו ם (=פוםבדיתא) מפשטא . . .״. Hier Ist also wahrscheinlich der Gaon von Pumbadita, samtden Gelehrten, denen eventuell der Streit zur Entscheidung vorgelegt werden soll, mit רבנן דפוס bezeichnet. 1) Vgl. Poznanski in הנדן VI S. 43. 2) Vgl. בכורי העתים Jahrg. תקצ״א S. 92; siehe auch Harkavy, Studien und Mitteilungen III, S. 29.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.