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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 356

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 356)
Language
German
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238 jedes Stück Vieh, welches cassör ausfällt (que sairem casseres) I erifc und für die fcrefot ausfallenden 8 ß erhebt. Dies soll, wie bisher üblich, nicht auf sein Gehalt in Anrechnung gebracht werden. Hamburg, 16. Iar 5418. gez.: Haym Saruco. In Anbetracht der Schwierigkeiten, mit welchen bisher der Fleischverkauf verknüpft war und noch ist, sowie der allgemeinen Klage über diesen Gegenstand, wird angeordnet, dass es jedem in unserer Gemeinde freistehen soll, Fleisch zum Wiederverkauf oder zum eigenen Gebrauch zu kaufen, wofern die Schächtung in hiesiger Stadt durch Haym Sarucco erfolgt* Diesem ist zu zahlen: Für jeden casser ausfallenden Ochsen 1/2 Rt., für jedes Kalb 6 j?, 1 Hammel oder 1 Lamm 2A/2 ß. Sarucco ist angewiesen worden, sich seine Gebühr vor dem Schächten zahlen zu lassen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass jeder das Vieh, welches er schachten lässt, sorgfaltig zu bewachen hat, um alle Bedenken zu vermeiden, welche Gott von Seinem Volke fernhalten möge. Amen! Ferner wird darauf hingewiesen, dass niemand Fleisch vom Markte (pra§a) nehmen darf; dasselbe ist bereits für verboten erklärt worden. Ein gleiches gilt von dem aus dem Schlachthause bezogenen, sofern Haim Sarucco seine Marke nicht als echt anerkennt, da man in Erfahrung gebracht hat, dass diese nachgemacht wird. Ein jeder hüte sich also davor, dieses Bedenken ausser acht zu lassen, denn man wird den Contravenienten, der hierbei betroffen wird, bestrafen. Am 2. Ab 5418. Wegen der grossen Ausgaben der Hebrä (Krankenkasse) uud der zur Zeit vorhandenen bedeutenden Verpflichtungen der Gemeinde, wird die Verordnung getroffen, dass der neuzuerwählende Vorsteher der Kasse verpflichtet ist, dem präsidierenden Parnas jeden Monat aufzugeben, was zur Unterstützung der Kranken erforderlich ist, damit nur das notwendigste geschieht und unnütze Ausgaben vermieden werden. 6. II ul. Da es mit Unzuträglichkeiten verknüpft ist, wenn die Herren Makler das Geld der Gemeindeabgabe (direito da Nagäo) auf die

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