Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VIII. 1910 - 5671 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 352)
- Language
- German
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234 28♦ desselben. (Uebersetzung). Nachdem Herr Jacob Baruch senior (0 velbo) die Legato aus dem Testamente seiner Ehefrau, der verstorbenen Ribca Baruch, zu Gunsten des H. Isbac Montalto, dessen Ehefrau Raquel Montalta, sowie des Sohnes und der Tochter ausbezahlt hat, wie aus den eigenhändigen Quittungen der Vorgenannten, sowohl bezüglich des Testaments wie des Heiratsguts (ketubä) hervorgeht, haben wir, Deputierte der Gemeinde, es für richtig gehalten, über diese Tatsache ein Protokoll in dem Gemeindebuche zu errichten♦ Der Herr Schatzmeister ist angewiesen worden, jenem (dem J. Baruch) hiervon eine Ausfertigung zu erteilen, damit, falls in Zukunft jemand noch weitere Forderungen stellt, wir verpflichtet seien, jenen mit aller Macht und Kraft zu verteidigen, da wir wissen, dass er alle aus dem Testament der Verstorbenen herrührenden Forderungen vollständig befriedigt hat; auch zu jeder Zeit zu erklären, dass diese Abmachung auf unseren Befehl und nach dem Din unserer Weisen erfolgt ist♦ Hiermit findet das am 2. Sebat 5417 ergangene Dekret seine Erledigung. Der genannte Jacob Baruch kann wegen dieser Angelegenheiten niemals wieder gezwungen werden, sich vor unserem Gericht (juizo} zu verantworten. Hamburg, am 28♦ Veadar 5418. Am selben Tage wird beschlossen, unser Samas Abram de Campos soll für das von ihm bewohnte Haus keine Miete zahlen •r auch soll Salamäo Curiel ihm einen Rest vergüten, den er ihm im vorigen Jahre in Abzug gebracht hatte. Der Deborä da Fons£?׳ (Fonseca)*) soll von Nisan anf eine Unterstützung von 4 oriß. pro Monat gewährt werden♦ 25. N i s a n. (Uebersetzung). Herr Abraham Senior Teixeira hat sich erboten, allen , den- 1J Der letzte Träger des Namens da Fonseca in unserer Gemeinde war der in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts hochbetagt verstorbene beeidigte Tabaksmakler Jeosua da Fonseca, aus dessen eigenem Munde Schreiber dieses vernommen, dass er einem Herrn Wollheim, auf dessen Bitte gestattet hat, den Beinamen da Fonseca zu führen.