Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VIII. 1910 - 5671 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 261)
- Language
- German
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hohem Ansehen; so oft Meinungsverschiedenheiten auftraten, wurde er als Schiedsrichter und Vermittler beigezogen* 1). Im Alter von nahezu 80 Jahren starb er in Fürth am 11. Tamus (25. Juni) 1692 2); seine Gattin Pessel, Tochter des Josua Mosche (s. u. Josef Noach Mosche), eine äusserst fromme Frau, die ein asketisches Leben führte, starb kurz zuvor am 3. Nissan (20. März) 16923). Aus dieser Ehe gingen neun Kinder hervor und zwar : 1. Jis^ah, Gattin des Eisik Bing, starb 1690 in Fürth; ihre Kinder sind Abraham Bing (s. d.) und Treinle, die Gattin des angesehen Man, die 1709 starb4). 2. Der Buchdrucker Joseph (s. d.) 3♦ Fromet, Gattin des ft. Abraham 5לכי), st. 1695 in Fürth6 7). 4. Abraham (Jakob) starb im Alter von 52 Jahren am 6. Adar (25. Februar) 17007); seine Gattin Gitel war die Tochter des Jehuda Löb. Nach Inhalt der Grabschrift und des Memorbuchs8) stiftete Abraham ein Lehrhaus in Fürth und hinterliess KaufmanmGedenkbuch vor S. 399, die durch vorliegende Darstellung ergänzt wird. 1J Vgl. Weinberg a. a. O. S. 46. 2) Vgl. Kaufmann«Gedenkbuch S. 415 Nr. 22; S• 416 Z. 2 möchte ich מפרצוה st. מפינות lesen; נבחרה st. נבתרה steht tatsächlich im cod. Hamburg. Aus der Grabschrift geht hervor, dass Salomo Schneior Vorsteher und Gelehrter war, wonach Steinschneiders Bemerkung in Jüd. Typ. S. 48 richtigzustellen ist. 3) Vgl. KaufmanmGedenkbuch S. 439 Nr. 102, wo das Sterbedatum!auten muss נפטרת יום גי ונקברת ע״שק ד' גיסן תנ״ב; ihr Bruder war der Dajan Josef (s. d.J. 4) Vgl. das. S. 431 Nr. 71; die 3• Zeile lautet richtig יינה מסכה להבמים לנבק חדלנהי (zu letzterem Worte vgl. Prov. 20,5); die letzte Zeile heisst קדמה השבה לבגישה תעמוד לקץ ימינה; das Sterbedatum entspricht dem 5. (nicht 6.) Juli 1709. 5) Vgl. Anhang Beilage Hb. 6) Vgl. Kaufmann«Gedenkbuch S. 433 Nr. 76. 7) Vgl. das. S. 443 unten; Z. 1 auf der folgenden Seite muss selbstverständlich מהזיק st. מהזיקות gelesen werden, wie auch tatsächlich dieses Wort in meiner Abschrift des cod. Hamburg so lautet. 8) Das Memorbuch der Neuschule S. 33 hat folgenden Eintrag: יאא״ג האלוף המרומם כמר אברהם בן הפ״ו כהר״ר זלמן שניאור ז״ל בעבור שעסק בל ימיו במצות ובמעשים טובים זבנה בית המדרש בביתו והספיק כל הלומדים בתוכו מביסל והניה סך גדו בדי שיתקיים לעד ויורשי נתנו צדקה בעבורו ב״ז ונו'.