Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VIII. 1910 - 5671 (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- – (sequence 260)
- Language
- German
- Belongs to
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141 genannt. K. Josel Kindskopf ist Verfasser des Buches תזדת מסף (Wilmersdorf 1725), in welchem die pentateuchische Massora haggadisch ausgelegt wird. In der Einleitung zu diesem Buche wird auch das ס, תורת משה auf die 613 Ge־ und Verbote von dem Verfasser erwähnt, das jedoch nicht gedruckt ist. Eine Approbation von ihm vom Jahre 1713 findet sich in der im gleichen Jahre mit Nachmanides’ Kommentar versehenen und in Wilhermsdorf erschienenen Pentateuchausgabe. In einer Approbation zu dem gleichen Werk bezeichnet K. Abraham Brod in Metz unsern K. Josel als seinen Verwandten. ßother, Mosche, Kabbinatsbeisitzer unter ß. Hirsch Janow, im Fürther Sterbe- und Pfänderbuch erwähnt, aber sonst nicht bekannt; seine Witwe Telzele, Tochter des Isaak Zirndorfer, starb 1787. Der Familienname ßother kommt auch in Prag vor (vgl. Hock S. 336). Salomo b. Jehuda, Talmudlehrer in Fürth und dann Schulrektor in Schnaittach und Hammelburg, wo er am 22. Elul (5. September) 1635 starb. Seine Gattin Hindle war die Tochter des Mosche Chiskija הלוי in Fürth1); sein Sohn Jirmija Mosche war Kassier für die Armen des heiligen Landes und starb 1669. Salomo Schneior I., Sohn des Joel b. Samuel, Grossvater des Salomo Schneior II. (s. u.), gelehrter Vorsteher, der am 5. Kislew (16. November) 1662 in Fürth starb2 3). Das Memorbuch sagt von ihm: היה איש ישר למדן מופלג ולומד בכל יום. Er ist Mitunterzeichner des Protokolls im שו״ת צמח צדק Nr. 110 v. J. 1657 ף. Näheies über seine Familie findet sich im Kaufmann-Gedenkbuch S. 399, wo auch deren Stammtafel verzeichnet ist. Salomo Schneior II.4), Sohn des Josua Abraham, stand als Vorsteher von Fürth und den Landgemeinden in *) Matitja, Sohn des Mosche Chiskija, war Vorsteher in Fürth und stiftete eine Ihorarolle für das Hekdesch; ein anderer Sohn, Abraham, Vorsteher und Stadlan, starb hochbetagt, nachdem er wertvolle Paramente für die Fürther Synagoge gestiftet hatte. 2) Vgl. Kaufmann-Gedenkbuch S. 414 Nr. 19. 3) Vgl. Jahrbuch VI S. 165. 4) Vermutlich ist er mit זלמן פרנס identisch, der auf dem Titelblatt des 0' לב אריה (Wilhermsdorf 1673) genannt ist. Stammtafel seiner Familie im