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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1911-01-01 · VIII. 1910 - 5671 (1911) · page 194

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VIII. 1910 - 5671 (1911)
Date
1911-01-01
Page
– (sequence 194)
Language
German
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7 5 tigsten Mannesalter starb er als 42jähriger am 2. Mai IT50. Seine Frau liess er in gesegneten Umständen zurück; der posthumus Jokef starb 1752. Ein Schwiegersohn, Mordechai Sulzbach, wird 1783 erwähnt. R. Jakob Berlin verfasste folgende Werke: 1. באר יעקב Responsen auf die vier Teile des Schulchan Aruch mit talmudischen Auseinandersetzungen und Abhandlangen über die hermeneutischen Regeln im Talmud am Schlüsse des Werkes — 2° Fürth 1767. 2. זכרון יעקב Erklärungen zum Pentateuch nach der Reihefolge der Wochenabschnitte — 4° Fürth 1770. Im באר יעקב sind Rechtsgutachten enthalten als Antworten auf die Anfragen seiner obengenannten Studiengenossen und anderer Freunde, wie R. Löb Pfersee1), R. Wolf Aub (s. d.), R. Sender Mitwitz (s. d.). Das Werk wurde schon 1734 begonnen, aber erst 17 Jahre nach dem Tode des Verfassers durch seinen älteren Bruder Isaak2) und seinen Sohn Abraham dem R. Isaak Pfalzburg3), Schwiegersohn des R. Josef Steinhart, zur Durchsicht, Ordnung und Veröffentlichung übergeben. Dieser berichtet im Vorwort von sieben Werken, die R. Jakob Berlin verfasst habe, von denen aber nur die zwei genannten veröffentlicht wurden. Der זברון יעקב wurde schon Ende 1741 abgefasst, aber erst 1770 von Abraham, dem Sohne des Verfassers, mit Unterstützung seines Onkels Isaak heransgegeben. Berlin, Benjamin, auch Benjamin Fränkel genannt, lebte in Fürth und war der Sohn des Naftali Hirsch Mirels-Neumark in Berlin und der Bruder des R. David Fränkel (4(קרבן העדה); sein Enkel war Mayer Elkan Fürth (s. d.). Bing, Abraham, Buchdruckereibesitzer, Sohn des Vorstehers Eisik Bing und der Jiskah, Tochter des Salomo Schneior II. (s. d.); er starb in hohem Alter am 30. August 1734. Er war ein eifriger Gönner der Chasidim, die er in seinem Hause beherbergte, wie er auch für die Drucklegung eines von ihnen heraus- 0 Vermutlich identisch mit R. Jehuda Löb Oppenheim, Rabbiner in Pfersee; vgl. meine Blätter I, 27. 2) Auch Eisik ג״ש (Goldschmidt?) genannt; vgl. באר יעקב letzte Seite. 3) Vgl. Jahrbuch VI, 198 n. 4. *) Vgl. meine Blätter IV, 53.

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