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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 433

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 433)
Language
German
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IRI
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405 Glanz genommen worden und derllinweis, dass ein solcher Übeltäler zu ihren Fahnen übergegangen wäre, hätte den Sadduzäern nichts nützen können. Dass Ilyrkan, als Hohepriester Jochanan, im Alter Sadduzäer wurde, das konnte Josephus nicht genug unterstreichen, so kommt es, dass er sich dabei zu der Behauptung versteigt, die Grätz mit RöÖht als eine Unwahrscheinlichkeit bezeichnet, dass er die Befolgung der Vorschriften der Weisen mit Strafe belegt habe. Der Schluss der Baraita חדה העולם משתומם עד שבא שמעון בן ״ שטה והחזיר את התורה ליושנהund verödet war die Welt, bis Simon Sohn Schetachs, kam und die Thora wieder zu ihrem früheren Glanze brachte“, lässt sich nicht für die Entscheidung verwerten, ob von Hyrkan oder Jannai die Rede war. Dass Simon, Sohn Schetachs, die Thora wieder zum alten Glanze brachte wird meist, und wohl mit Recht, auf das inMegillatTaanit 10. Erwähnte bezogen, dass Simon Sohn Schetachs das Sanhedrin wieder reconstruierte, indem er die Sadduzäer daraus entfernte und nur Pharisäer als Mitglieder desselben berief. Das Eintreten Simons für die Sache der Peruschim ist in die letzten Regierungsjahre Jannais zu verlegen, vielleicht in die erste Zeit des schweren Siechtums, das ja drei Jahre vor seinem Tode einsetzte und ihn an die Sicherung der Erbfolge für sein Haus denken lassen musste. Es ist gegen alle Wahrscheinlichkeit, dass Jannai bis zu seinen letzten Tagen ein Verfolger der Pharisäer gewesen sei, und doch seiner Frau und Thronfolgerin geraten habe, sich den Pharisäern anzuschliessen. Dass die nach der grausen Bluttat Alexanders, der Ermordung der Achthundert (Ant. XIII, 14, 2) geflohenen Krieger bis zum Tode Alexanders als Flüchtlinge lebten, spricht nicht dagegen; nach den bösen Erfahrungen mit ihm hatten sie alles Vertrauen verloren und fürchteten, solange er lebte, trotz der ihnen bekannt gewordenen Sinnesänderung seine Rache. Raschi ergänzt erläuternd die Worte Rabas ינאי רשע מעיקרו mit ״ ונעשה צדיק וחזר לרשעתוJannai war von Haus aus schlecht, wurde dann gut und kehrte wieder zu seiner Schlechtigkeit zurück“. Daran uns anschliessend, können wir kurz Jannais Wandhingen schildern. Gleich seinem Bruder Aristobul war Jannai von den durch seinen Vater begünstigten Sadduzäern gewonnen

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