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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 407

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 407)
Language
German
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IRI
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319 nach Simon dem Gerechten lebte oder, was dasselbe ist, die Tradition von Antigonos aus Socho hatte. So sagt Maimonides M. T. Hilchot Maasser Kap. 9 Anfang: nw *?בימי יוהנן בהן נדו אחר שמעון הצדיק. Nach Meiri und Jucbasin ist der Jocbanan der Tekanot auch der Vater des Hasmonäers Mattisjahu (Meiri, Einleitung za Abot fol. 10b ed. Stern) יוחן ב״נ [שם (מעשר שני) פי׳ד מ״ט] והוא אביו של מתתיא החשמונאי הנזכר בנוסח תפלת חנוכה. Juchasin (ed. Philippowski p. 14 b) nennt als Zeitgenossen der Schüler des Antigonos den Hohepriester Jochanan, der der Vater des Mattisjahu gewesen sei. 'ובזה הזמן היה יוחנן כ״נ אביו של מתתי שעשה תקנות רבות ועשה ב׳ פרות. Sehr lehrreich ist es zu beobachten, eine welch feste Überlieferung wir hier bei der Erklärung dieser Mischnajot von den Tekanot begegnen. Es kann sein, dass diese sich auf die Antwort des Jeruschalmi in Maasser Scheni und Sota gründet שהעמיד ״ ,זוגותdenn er (der Hohepriester Jochanan) hat das Amt der Suggot, der Vorsteherpaare des Sanhedrin, errichtet.“ Wenn es auch zweifelhaft ist, wie diese Tatsache den Satz der Miscbna erhellt ״ ובימיו אין שואלין על דמאיUnd in seinen Tagen brauchte man nicht wegen der Früchte nachzufragen, von denen man nicht wusste, ob die vorgeschriebenen Abgaben abgehoben waren“, so scheint doch der historische Sinn der Antwort zweifeilos zu sein, dass der Jochanan der Tekanot das Amt der zwei Vorsitzenden des Sanhedrin eingefübrt habe. Da das erste ״Paar“ die Schüler des Antigonos aus Socho sind, so ist damit das Zeitalter dieses Hohepriesers Jochanan, bestimmt. Die Leser des Dorot Harischonim werden sich hier erinnern, dass Halevy überzeugend nachweist, dass durch das Überlassen der bisherigen politischen Machtstellung des Hohepriesters an den Steuerpächter Joseph, Onias II., der Hohepriester Jocbanan, die Veranlassung war, dass man zu dem bisherigen Vorsitzenden des Sanhedrin noch einen Nassi ernannte, auf den ein Teil der bisherigen Executivgewalt des Hohepriesters bezüglich religiöser und sonstiger inneren Angelegenheiten überging. Es steht nach Halevy fest, dass in den Handlungen des Hohepriesters Jochanan, Onias II., die Veranlassung zur Ernennung der Präsidialpaare lag, und war es, — und dies stimmt überraschend mit der Bemerkung des Jeru-

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