Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VI. 1908 - 5669 (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- – (sequence 395)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/3486266-3486277--2444-3489250- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
ז36 zu . . . 1). וטיב לבבי entspricht also dem צביתיä) und wie in nnserem Papyrus wird auch in den nachtalmudischen Kethuboth die ״Zugabe“ mehrfach8) nach der Mitgift eingetragen. 6. Nach der Aufzählung der Gegenstände der Mitgift und der ״Zugabe“ kommen zuletzt verschiedene Bedingungen zwischen Mann und Frau, von denen die eine folgendermassen lautet: .22 ... מהר [או י]ום אהרן תקום [מפ]טהיה בערה .23 ותאמר שנאת לאסהור בעלה כסף שנאה בראשה תתב על .24 מוזנא ותתקל ל[אם]הור כסף שקלן /// //\ ד //4) ובל זי ה?.עלת .25 בידה תהנפק [מן] הם ועד חוט ותהך [ל]ה5) אן זי צבית ולא .26 ידין ולא דבב, מחר או יום אהרן יקום אסחור בעדה .27 ויאמר שנאת |לאנ]תתי מפטחיה מהרה [י]אבד ובל זי הנ״עלת .28 בידה תהנפק מן הם ועד הוט ביום חד בכף חדה ותהך .29 לה אן זי צבית מ6) ולא דין ולא דבב. *) In einem Responsum eines Gaon wird folgende Formel, die unserer sehr ähnlich ist, angeführt: וצבי פלזגי דנן ואיסיף ע?1 נתיבתה שירי מן בן ובן פתיבתא בבלי מן בן ב; מאגי דלבושא שוי בן זבן זבסויא שוי כין בין ... <J. Q. R. XVIH 450), vgl. Hai Gaons הפסגה) בתאב תצניף בית די III 47); in einer Kethubah v. Jahre 1082 (J. Q. R XIII 220): וצבי] זאזפיף לה על כתובתה מאה דיגרי]; im RGA. der Geonim?שעדי צי IV, 4 § 16: . . . וצבי והוסיף לה על כתובתה; in ספד השטרות des R. Jehuda b. Barzilai aus Barcelona S. 30: וצבי פלוני דגן והוסיף לה בכתובתה . . . ,וצבי ר' פלוני זה והוסיף לה מדיליה כך וכך; S. 55:... וצבי פל!ני חתי דנא והוסיף לה מדיליה, ähnlich in den späteren Kethuboth; bei Maimonides יבום וחליצה IV: ... ורצה זרדסיף לה תוספת על; in einer Kethuba v. 10% וצבי ואוסיף לה מדיליה (Merx, Documents S.36) v. 1164: וצבי ואוסיף לה על בתובתה (S. 40). 2) Zu diesem ״mit gutem Herzen geben“ vgl. das in den babylonisehen Kontrakten häufige: ina chud libbischa, s. Hermann Pick, Assyr. und Talm. S. 26. s) Eine Ausnahme bieten die Kethuboth in JQR. XIII (s. Anrn. I), ebenso Merx 1. c, Maimonides ibid., ספר השטרות S 55, siehe ferner ibid. S. 56, und vglnoch שערי ציק ibid. 4) Das wäre talmudisch: sie verlieft die ״Kethubah“ (den Mohär); da dieser aber, wie bereits oben bemerkt, in alter Zeit vom Vater entgegengenommen wurde (vgl. noch Tossifta Kethuboth XII, jerus. Vlli Ende: בראשונה היתה מונחת כתובתה אצל אבותיה), so ist es ganz in Ordnung, wenn sie jetzt den Mohär (denn es ist, wie Cowley bemerkt: [-ד // [ל־ zu verstehen, auch ist wahrscheinlich der letzte Strich ein Schreibfehler, da sonst je 3 Striche gruppiert werden und gerade stehen, hier aber der letzte abgesondert und schief steht, es sind also die 5 Schekel v Z. 5) zurückerstattet, vgl Hammurabi § 163-4. 5) So ist es zu lesen, statt להאן, vgl. Z. 29• 6) Auf dem Facsimile sieht man deutlich ein י und kein wie