Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VI. 1908 - 5669 (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- – (sequence 342)
- Language
- German
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314 79 פיסקא), so entspricht eine פרשה der מכילתא ungefähr 3 Piskä’s des SifrA Ungefähr dasselbe Verhältnis ergibt auch der Umstand, dass die ersten 22 פרשיות der Mechilta den ersten 54 Piska’s des Sifrß entsprachen, indem man dabei berücksichtigen muss, dass die ersten agadischen Piska’s des Sifrö zum Teil von grossem Umfange sind. Freilich ist dies nur eine blos annähernd richtige Schätzung. Denn die Mechilta hatte zu manchen Stellen viele Midraschim, wo der Sifrö nur Weniges bietet. Zu den 5 Versen 11,29 bis 12,2 hatte die Mechilta 3 פרשיות (MT 56 J2- 60 7), während im Sifrö zu diesen Versen blos 6 kleine Piska’s (55 — 60) zu finden sind. Die Mech. macht gerade bei Deut. 11,29 eine Digression, um über die drei von Gott mit Israel geschlossenen Bündnisse zu sprechen, so dass die ganze 23. פרשה wohl nur über den einen Vers 11,29 gehandelt hat. Die 25. פרשה hat, wie MT £8 8 zeigt, mit 11,31 begonnen, so dass die 24. פרשה ebenfalls blos den einen Vers 11,30 behandelt haben konnte, und wenn maii MT 46 32—47 9 und den ספרי zu diesem Verse vergleicht (56 פיסקא), findet man es nicht auffällig, dass die Mech. hier be־ sonders viel zu sagen hatte (vgl. auch Jerusch. Sota 7,3). — Das Mech.-Fragment 56—62 belehrt uns nun gleich am Anfang* (56 |_u), dass Sifrö 54—53 פיסקא noch zur Mech. (BI) gehört, von 55 פיסקא und weiter setzt BA ein. Schon der Anfang von אץ והיה אלא מיד :55 פי ist ein Satz von BA (Sifre 297 פי׳; Mech. de B. Simon S. 32); ebenso die folgenden Worte: קבל עליך bis שתבוא תירש, wo in Sifrö eine Zeile ausgefallen (vgl. MT Note פ). Wir wissen also genau, dass der Redaktor des Sifrö bis 54 פיסקא aus der Mechilta und von da ab (bis 303 פיסקא) zum allergrössten Teil aus BA seine Midraschim entnommen hat1). 12. Erst von 13,7 ab (כי יסיתך) hat der Mid. hag. die beiden tannaitischen Midraschim, ספרי und מכילתא, benutzt. Dies zeigt er dadurch, dass er oft beide Quellen nebeneinander anführt; z. B. MT 64 27—3» ist ספרי, darauf folgt MT 64 88 mit ד״א die מכילתא; S. 66 21-27 ist ספרי, darauf 65 28 die מכילתא. — Am deutlichsten zeigt das in MT 69—71 abgedruckte Mechilta-Fragment, wie der Mid. hag. (MT 6622—6915) aus den beiden Quellen י) Die im Nachtrage MT 25933—260 21 befindlichen tannaitischen Mid״ raschim sind vom Mid. hag. verschiedenen Quellen entnommen worden, wie die Noten daselbst zeigen.