Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Journal
- Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
- Volume
- VI. 1908 - 5669 (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- – (sequence 264)
- Language
- German
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236 Dieselben Beispiele werden auch in מכלל יופי angeführt und durch andere ergänzt: 2) אם;שיב לשיבני. Sam. 15, 8), ריבה ה' את יךי3י: (Ps. 35, 1), שלשים .;גירים ושלשים .עיךים לסם (Richter 10, 4). Hier kommt der Ausdruck גירים;, in zweifacher Bedeutung vor; zuerst in der Bedeutung מMaulesel“ und gleich darauf als Plural von עיר, statt ״ עריםStädte“, von dem voraufgehenden גלדים;, beeinflusst 1). D1\ Yahiida2) führt neben den bereits im Namen Ibn Gannachs zitierten noch weitere Beispiele an: In האדירש אדרש (Ezech. 14, 3) soll das erste אדרש statt הדרש (Inf. Niph.) wegen des folgenden אדרש entstanden sein3). Ferner die etwas schwierige Stelle ראוא רבות (Jes. 42, 20), da ein derartiger Infinitiv, etwa פעות, nirgends vorkommt; ראות ist dem darauffolgenden רבות assimiliert. Merk־ würdig ist auch die Assimilation in ונפלל חלל בתוכה (Ezech. 28, 28), wo das eigentliche נפל (vgl. Ezech. 6, 7: ונפל חלל בתוככם) ein verdoppeltes ל bekommt wegen des darauffolgenden 4 חלל). fügt wurde. Das שירק am Schlüsse an Stelle des חולם erklären die Gram׳ matiker wie Lewita in seinem ההרכבה 'D und רשב״ם als Folge der Assimilation des vorhergehenden \ ״Nach meiner Ansicht (sagt Luzatto) ist dies nicht begründet, da wir «derartige Unregelmässigkeit als Folge der Assimilation nur bei zwei ״Worten finden, wie הרו וה3ו (Jes. 29, 13), צאינה וראינה (Hohelied 3, 11), »2) את מוצאף ואת כובאך. Sam. 3, 25),ומוצאיו ומובאיר (Ezech. 43, 11); hin׳ ״gegen weissich keinen Beleg für solche Assimilation in einem und demsel׳ ״ben Worte... Das מו von לכסלמו steht vereinzelt da, sonst ist überall das ״entsprechende Suffix mit מו ersichtlich. Deswegen bin ich der Ansicht, ״dass es sich hier um eine Onomatopöie handelt. Es soll nämlich der ״Sturz in die Tiefe sowie das Fierüberschlagen der Wellen veranschaulicht ״werden. ״U* galt immer als Ausruf, der bei einer Katastrophe unwillkür׳ ״lieh ausgestossen wird, namentlich wenn derartige Elementarereignisse wie ״Finsternis und Ueberschwemmung plötzlich hereinbrechen. Nur auf diese ״Weise kann man die angeführte Erklärung der Grammatiker für das מו in "יכסימו gelten lassen.“ נ) Nach ibn Gannach gehörte das 'י in עיר zum Stamme (vgl. ס' ד.שרשים S. 431). In der Mischna kommt dann oft auch der Plural ״ עיירותStädte“ vor. *) תמורת IV, 218 ff. *) Dass hier האוירש statt ההדרש ist, hat schon Ibn Gannach bemerkt (vgl. Ewald, Beiträge S. 130 f.). 4) Es wäre also keineswegs ein ״wahrscheinlicher Schreibfehler״, wie Gesenius in seinem Wörterbuch annimmt