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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 227

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 227)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486277--2276-3489082
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199 bis er als Rabbiner nach M u t z i g und später nach Ü f f h 0 1 z berufen wurde, wo er am 8. Tischri (26. September) 1805 starb und in Jungholz beerdigt wurde1). Drei seiner Kinder starben in Fürth. Seligmann, ein Bruder des R. Josef Steinhart, lebte in Harburg. Seine Schwester Sorle starb als Witwe des Wolf Schnatich (Schnaittach) und als Schwiegermutter des Simcha Gutmann 1782 in Fürth. Dort starb auch Minkele, die Nichte Steinbarts, a. 1807 als zweite Frau des Simcha Gutmann, der 1819 verschied• 14. Hirsch Janow2) (1778—1785). Im Jahre 1733 in L i s s a geboren, bekleidete R. Zbi Hirsch, Sohn des gelehrten R. Abraham Janow, verschiedene Rabbinerstellen, u. a. jene in Ztilz (Oberschlesien) und Posen. Die Verhandlungen mit ihm wegen Übernahme des Fürther Rabbinats begannen im Sommer 1777. Anfangs 1778 trat er die Stelle an3) und erhielt sofort eine Gehaltsaufbesserung von 150 fl. auf 200 fl. Mit gerechtem Stolz durfte die Gemeinde auf den Rabbiner hinblicken, der, mit dem Epitheton eines ״Charif“ geziert, an ihrer Spitze stand. Er war scharfsinnig in seinen Forschungen und beherrschte den ganzen Talmud ebenso wie die Mathematik und andere Wissensgebiete. Seinen zahlreichen Schülern war er väterlicher Freund, ein Wohltäter und Gönner der Dürftigen, denen er reichliche Unterstützung gewährte, während er selbst ein sehr Anfrage von ihm aus Mutzig s *"7 p. 51 a und eine talmudische Erörterung p. 107 c. In Fürth gab er auch die Anregung zum Neudruck der שו״ת מהר״י מטראני (Fürth 1768, cf. Titelblatt). נ) RdEJ 41 p. 126, 43 p. 317; cf. Gräber r.r»n 1,22 אוצר. 9) Vgl. mein Nathanael Weil, p. 73; Lewin, Geschichte der Juden in Lissa, p. 265. 3) Ein Gedicht zu seiner Begrüssung bei Antritt des Fürther Rabbinats, das von seinem Schüler Noa b. Simon aus Lissa verfasst wurde, befindet sich handschriftlich in der Königlichen Bibliothek in Berlin (Cat. Stein- Schneider p. 111). Ueber den Verfasser, der die Tatmudschule des R. Hirsch Janow in Posen und Fürth besuchte und auch von ihm das Rabbinats* diplom erhielt, vgl. Lewin 1. c. p. 312. Auf der Durchreise nach Fürth approbierte R. Hirsch Janow in Berlin am 30. Dezember 1777 שז״ת מים עמוקים (Berlin 1778).

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