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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 226

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 226)
Language
German
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IRI
…/3486266-3486277--2275-3489081
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198 Sohn Juda Löb, der von R. Josef Steinhart als בני הורגי öfter erwähnt wird *), war mit seiner Cousine, einer Tochter des R. Jesaja Berlin, in Breslau verheiratet. — Nach ihrem Ableben schloss Steinhart eine dritte Ehe mit Rösel, der Witwe des Nathan Pressburger in Pressburg, die als Tochter des Rabbiners David Berlin in Hamburg, auch die Nichte der Kröndel war. Aus den beiden ersten Ehen Steinharts gingen viele Kinder hervor, die meistens frühzeitig starben 1 2). Mose Jakob, 1736 geboren, ist Verfasser von חובות הלבבות ושער היחוד עם העתקה ופירוש (Fürth 1765); es ist eine der ersten Proben einer hochdeutschen Uebersetzung des bekannten Werkes von Bechai, nebst einer Vorrede zur ״Metaphysik״ im Einklang mit dem kopernikanischen System; er starb am 19. März 1799 in Fürth; sein Sohn Akiba wurde schon oben als Herausgeber des von seinem Grossvater ß. Josef Steinhart verfassten משביר בר genannt. — Mendel Menachem, ein Neffe Steinharts3), war Landrabbiner in Paderborn und Mitglied des westfälischen Konsistoriums für das Departement der Leine; in dieser Eigenschaft fiel ihm die Rolle zu, die Jacobsohnschen Reformen in ein talmudisches Gewand zu kleiden und sie hierdurch vor der grossen Menge zu rechtfertigen. Eine Tochter Steinharts wurde c. 1755 die Gattin des gelehrten R. Isak b. Meir Pfalzburg; er verbrachte mit seiner Frau zehn Jahre im Hause seiner Schwiegereltern in Niederehnheim und begleitete diese 1764 nach Fürth. Hier lebte er als Privatmann und beschäftigte sich mit Talmud- Studium, dessen Verbreitung er auch durch Unterricht erstrebte4), 1J Vgl. ז״י p. 18 c, 20 c, 35 d; vgl. auch die Approbation des R. Hirsch Janow zu מהדש״א ed. Furth 1779. 2) Vgl. Vorwort zu ז״י, wo der Verf. klagt: בעו״ה נענשתי תרבה במיתת בנים ובני בנים גדולים וקטנים ונשאת ל* מעט מהרבה. 3) Sein Vater Simon wohnte in Hainsfarth; dessen Gattin Jitle war die Schwester des R. Josef Steinhart. Mendel ist Verfasser von דברי מנחם (Offenbach 1804) und דברי אגרת (Rödelheim 1812); cf. Cat. Bodl. No. 6370, wo Mendel irrtümlich als Sohn des R. JosefSteinhart bezeichnet ist. 4) Hier veröffentlichte er auch die Novellen des R. Jakob Berlin zum Schulchan Aruch unter dem Titel באר יעקב, die er mit eigenen Zusätzen und mit Gutachten seines Schwiegervaters versah (Fürth 1767; vgl. Titelblatt und Vorrede); vgl. auch das. p. 86 d, 94d, 95 d, 116eff.; ז״י p. 39c. Eine

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