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Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft · 1909-01-01 · VI. 1908 - 5669 (1909) · page 214

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Journal
Jahrbuch der Jüdisch-Literarischen Gesellschaft
Volume
VI. 1908 - 5669 (1909)
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 214)
Language
German
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186 Die dritte Tochter des R. Baruch Rapoport wurde von R. Natan Neta, Rabbiner in Tur bi n *), als Gattin heimgeführt. Ihr Schwiegersohn war R. Jösef Teomim, Rabbiner in Ostrawze, Posen und Lublin, wo er 1782 starb. Viele Gelehrte, die den Namen Teomim führten, gingen aus dieser Familie hervor. Ein Sohn des R. Natan Neta, namens Hirsch, wird in einem der Fürther Protokollbücher erwähnt. Lea Rebecka, die vierte Tochter des R. Baruch Rapoport, wurde die Gattin des R. Bär Oppenheim, der zuerst in Fürth wohnte und dann Rabbiner in Fried berg wurde. Sein Vater R. Jechiel Michel, Sohn des Aron Oppenheim in Frankfurt a. M. und Schwiegersohn des Prager Oberrabbiners R. David Oppenheim, war zuerst Rabbiner in Offenbach und dann in Friedberg, wo er 1750 sein Leben beschloss. Sein Sohn Bär Oppenheim übernahm im gleichen Jahre das Amt des Vaters, nachdem er vorher in Paderborn als Rabbiner gewirkt hatte. Seiner Ehe mit der Tochter Rapoports entstammte Isak Oppenheim in Pressburg, dessen Sohn Bär, als Verfasser von מי* באר und hervorragender hebräischer Stylist bekannt, im Alter von 90 Jahren 1849 in Pressburg starb2). Lea Rebecka starb als Wöchnerin 1729 in jungen Jahren in Fürth. Die durch den Tod des R. Baruch Rapoport eingetretene Vakanz des Rabbinatssitzes in Fürth dauerte zwei Jahre. Bei der 1748 vorgenommenen Neuwahl wurde bestimmt, dass der Jahresgehalt wie bisher 100 fl. betragen und bei Hochzeiten von den ersten tausend Gulden der Mitgift 1% und von jedem weiteren Hundert ein halber Gulden als Trauungstaxe dem Rabbiner entrichtet werden solle. Gewählt wurde 1. R. Jonathan Eibeschütz mit 82 Stimmen 2. R. David Strauss ״ 80 ״ 3. R. Samuel Helmann ״ 16 ״ 4. der Rabbiner von Dukla ״ 18״ 5. ״ ״ ״ Charkow 7״ _6• ״ ״ >, Tiktin ״ 5 ״ 0 Er approbiert 1762 אסיפת יהודא (Frankfurt a 0. 1763). 4) Näheres in meinen Blättern IV, 82 und in meinem Beitrag zum Kaufmann-Gedenkbuch, p. 550 ff.

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